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Prisma Ausgabe 83

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Andre HammonAn der Schwelle zu 2012 sei hier ein kurzer Rückblick auf die 11 Jahre seit Beginn dieses Millenniums erlaubt. Von den damals in der Szene gehegten Fantasien vom Aufstieg der Menschheit in höhere Dimensionen dürften heute wohl nur noch ein paar Wortfetzen übrig geblieben sein. Ein "Ab"stieg scheint derzeit wahrscheinlicher als ein "Auf"stieg in die herbeigesehnten höheren Sphären.

Ich erinnere mich an ein Interview, das ich bei einem Lokalsender anlässlich der Sonnenfinsternis im Juli 1999 gab. Der Moderator war damals beseelt von der Idee einer bevorstehenden Apokalypse. Wie sich heute herausstellt, hatte er so unrecht gar nicht, wenn man bedenkt, dass wir bereits 2001 eine erste Wirtschaftskrise hatten und dies sich 2008 und 2011 noch zwei weitere Male wiederholen sollte. Dass wir im Zuge der Eurokrise möglicherweise auf eine Inflation mit einem immensen Geldwertverlust zurasen, lässt das apokalyptische Szenario des Moderators tatsächlich plausibel werden.

Doch ich gebe auch Wolf Schneider recht, der in seinem Beitrag "Zeitenwende" auf Seite ## von Massenhysterie spricht und davor warnt, dass manche Ereignisse im Sinne einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung tatsächlich eintreten könnten, wenn wir nur fest genug daran glauben. Und so bewahrheitet sich tatsächlich die Annahme, dass ein „2012“ kommt. Es fragt sich nur wann! Und mit etwas Fantasie lässt sich der zu erwartende "Ab"stieg dann vielleicht doch als "Auf"stieg interpretieren. Es kommt immer auf die Perspektive an.

Deshalb: Blicken Sie mit mir gelassen in das kommende Jahr. Wer heute am Finanzmonopoly nicht beteiligt ist, braucht ein Abstiegsszenario nicht zu fürchten. Die apokalyptischen Reiter ziehen spurlos an ihm vorüber …

André Hammon