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Prisma Ausgabe 88

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Andre HammonI

m Namen Gottes und der Gerechtigkeit werden seit Jahrtausenden Kriege geführt, Menschen vertrieben, Kinder misshandelt, Männer wie Frauen gesteinigt und verbrannt. Es genügt meist ein kleiner Funke, wie aktuell die Mohammed-Satire, um einen Flächenbrand zu entfachen, der mit Vernunft und Einsicht nicht gelöscht werden kann. Was ist das für ein Gott, der über Recht und Unrecht der Menschen richtet, der Leben opfert und Dogmata installiert! Nein, ein solcher Gott kann nur ein Abbild der Hölle in armseligen Menschenhirnen sein, aber keiner, der das Leben und seine Schöpfung liebt!

Obwohl wir hier in der westlichen Welt die Aufklärung längst hinter uns haben, formieren sich wieder christliche Fundamentalisten gegen ein wachsendes Heer islamischer Gotteskrieger auf der anderen Seite. Wie zur Zeit der Kreuzzüge streitet man sich darüber, wer den besseren Gott, den richtigen Gott hat, wer ein Gläubiger ist und wer ein Ungläubiger. Und wer wie unser Außenminister jetzt nach Legislativen ruft, um religiös motivierte Videos zu verbieten, hat offenbar „das Leben des Brian“ nicht gesehen, der am Kreuz mit uns Christen zum gemeinsamen „Bright side of life“ schunkelt.

Eine Religion muss sich selbst hinterfragen dürfen, vor allem wenn Inhalte aus Überlieferungen stammen, die Jahrhunderte später aufgezeichnet und im Laufe der Jahre immer wieder modifiziert wurden. Von den Hunderten von Religionsformen auf unserem Planeten sind ausgerechnet die jüngsten drei die radikalsten. Diese entspringen alle der Genesis, sei es nun Judentum (Altes Testament), Christentum (Neues Testament) oder Islam (7. Jh.). Mit der Losung „Macht euch die Erde untertan“ haben diese Religionen das größte Leid unter die Menschen gebracht und den Planeten in den Ruin gestürzt.

Dass heute immer mehr Menschen in den westlichen Ländern dem Glauben abschwören, liegt zum großen Teil daran, dass ein dogmatisches Weltbild nicht mehr ins 21. Jahrhundert und zu den Erkenntnissen aus Physik und Wissenschaft passt, die sich, nebenbei bemerkt, philosophischen Lehren aus älteren Religionsformen wie dem Taoismus immer mehr annähern. Dagegen sieht ein strafender und richtender Gott, der dann auch noch dem Einzelnen die Verantwortung abnimmt und Sünden an Mensch und Umwelt am Sonntag in der Beichte vergibt, ziemlich antiquiert aus.

Unser Planet und die Menschheit stehen heute an einem Scheideweg. Wir werden das Dilemma nur dann lösen, wenn jeder von uns die Verantwortung für sein Denken und Handeln übernimmt. Solange wir Menschen uns mit religiösen Bildern rechtfertigen, über Recht und Unrecht streiten und dabei auf göttliche Vergebung in diesem unsinnigen Tun hoffen, werden wir dem ökologischen und gesellschaftlichen Kollaps nichts entgegen setzen können.

Das 21. Jahrhundert ist die Ära des SPIRITUELLEN Menschen, der sich aus der Abhängigkeit von religiösen Weltbildern befreit hat, der verantwortungsbewusst handelt, die Schöpfung bewahrt und vor allem ein Wissender und kein Gläubiger ist. Ein „erwachter“ Mensch braucht kein Konzept, kein Korsett, um sich zu rechtfertigen und seinem Leben einen Sinn zu geben. Er sieht sich als ein Teil der Schöpfung, eingebunden in ein großes Ganzes, dem er sich wissend und nicht glaubend bedingungslos anvertrauen kann. Religion ist ein Vehikel, das uns zur wahren Spiritualität führen kann. Irgendwann ist aber der Prozess der Abhängigkeit von religiös motivierten Bildern abgeschlossen und die Metamorphose kann beginnen. Jetzt! Wir sind alle Kinder des Lichts. Die meisten brauchen aber noch Sonnenbrillen, weil die Wahrheit sie blendet ...