Einen gut gelaunten Tagesausklang wünscht Ihnen der PRISMA Event-Guide for happy people.

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Prisma Ausgabe 90

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Andre HammonJ

eder Mensch, wo immer er auf diesem Planeten lebt, wünscht sich wohl im Grunde seines Herzens Liebe und Frieden. Das führt zwangsläufig zu der Frage, warum dieser Herzenswunsch noch immer nicht zu einer friedlicheren Welt geführt hat. Die Blumenkinder der 68er-Generation sitzen heute in den Aufsichtsräten von Dax-Unternehmen oder stehen in politischer Verantwortung. Wo sind ihre Ideale einer humaneren Gesellschaft und einer gesunden Umwelt geblieben? Selbst eine Partei wie „Die Grünen“, die sich einst Frieden, Freiheit und Natur auf die Fahnen schrieb, schickt heute einvernehmlich und parteilich geschlossen Soldaten in den Kosovo und die Türkei, nach Afghanistan und Mali. Durch ihre Zustimmung zum ESM treiben sie einen Keil in die Gesellschaft und spalten die Bürger in wenige Reiche und viele Arme. Keine Organisation hat mich so enttäuscht wie die vermeintliche Ökobewegung, in deren Adern heute schwarzes Blut fließt. Schämt euch! Wer auf diplomatische Probleme mit Soldaten antwortet, wird Krieg ernten.

Frieden und Liebe ruhen im Herzen. Krieg und Hass sitzen im Kopf. Konzepte, Macht, Gier und Fanatismus werden antrainiert. 2.000 Jahre Kirchengeschichte haben uns eindrücklich bewiesen, wie man Menschen unterjocht, entwürdigt, mordet und missbraucht. Doch in dem Maße, in dem bei uns die Kirche ihren Einfluss auf die Menschen verliert, keimen neue religiöse Wahnideen auf: Salafisten, Zionisten, Kreationisten. Mit kaltem Herzen und kranken Konzepten im Hirn wird Hass statt Liebe gepredigt. Dabei wäre die einzig richtige Frage auf alle Wechselfälle des Lebens: „Was würde die Liebe tun?“ Würde die Liebe Soldaten schicken? Würde die Liebe andere mit in den Tod reißen? Würde die Liebe Monokulturen für Biogasanlagen in die Landschaft pflügen? Würde die Liebe mit Nahrungsmitteln spekulieren? Die Antworten darauf kennen Sie selbst.

Gestern hörte ich im Radio „Imagine“ von John Lennon. „Make Love Not War“ war sein Motto, und hier fühle ich mich ihm sehr verbunden. Abgesehen davon, dass ich bis heute nicht glauben mag, dass er von einem dahergelaufenen Fanatiker erschossen wurde, hat er genau das Gegenteil dessen als Antwort bekommen, wofür er gelebt hat. Ironie des Schicksals? Nein, John Lennon hat vermutlich nie wirklich Frieden in seinem Herzen gefunden. Er war ein Revoluzzer, ein Krieger für Frieden und Liebe. Und so hat er das bekommen, wogegen er gestritten hat. Daher müssen wir mit uns selbst Frieden schließen und uns selbst lieben lernen, wie wir sind. Dann müssen wir nicht mehr sagen: Stell dir vor, es ist Krieg, und niemand geht hin. Nein, dann geht wirklich niemand mehr hin, niemand greift mehr zu Waffen, niemand geht freiwillig in die Armee, niemand muss mehr Tiere schlachten oder Kinder schlagen. Dann herrscht Frieden in der Welt. Imagine …



PRISMA in 2013

Neue Inhalte für die neue Zeit!

Wir schreiben das Jahr 2013. Die Erde dreht sich immer noch um die Sonne, wie seit Milliarden von Jahren, und die Kontinente sind immer noch dort, wo sie sich seit Millionen von Jahren hinbewegt haben. Man hat noch nichts davon gehört, dass Menschen im großen Stil „aufgestiegen“ wären, und es sind auch keine Raumschiffe gelandet, um die Menschheit zu retten. Die Militär-Invasion aus Russland hat nicht stattgefunden, und wie man weiß, haben sich seit 2012 auch keine Raubtiere in Vegetarier verwandelt ... Eine Erkenntnis können wir daraus ableiten, liebe PRISMA-Leserinnen und -Leser: Das Leben geht weiter, und die Veränderungen, die wir uns wünschen, müssen wir schon selbst herbeiführen!

So verändert die Zeitschrift PRISMA ab 2013 ihre konzeptionelle Ausrichtung und passt sich weiter den Erfordernissen der Zeit an. Nach den Erfahrungen mit dem 2012-Hype, von dem vor allem Unheilspropheten, Heilsverkünder und Verlage mit entsprechendem Marketing profitiert haben, wollen wir uns - wie auch schon vor 2012 - noch mehr von solchen irrationalen Ideologien distanzieren und uns lieber Inhalten widmen, die uns Menschen in dieser Zeit helfen, unser Leben reicher und glücklicher zu machen.

Obwohl PRISMA sich seit Jahren als ganzheitliches Magazin definiert, wird es doch immer wieder mit Esoterik in Verbindung gebracht. Das liegt natürlich auch daran, dass viele Menschen mit einer differenzierten Betrachtung dieser Thematik überfordert sind, weil es ihnen an entsprechenden Informationen fehlt. Und denen, die ihr Weltbild auf Schwarz-Weiß-Denken aufgebaut haben, fällt es sowieso meist schwer, über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen und die vielfältigen Dimensionen des Lebens zu unterscheiden. Das geht mittlerweile schon so weit, dass Homöopathie als Scharlatanerie, Yoga als Körperkultfanatismus und das Interesse an germanischen Weltbildern als Faschismus betrachtet wird! Unsere Gesellschaft ist leider auf dem besten Wege dazu, die Welt völlig zu rationalisieren und zu entzaubern. Die Eso-Bewegung dagegen ignoriert größtenteils, was gesellschaftlich, politisch und globalpolitisch zur Zeit passiert. Sie liegt daher genauso falsch wie der augenblicklich grassierende Kapitalismus mit seiner engen materialistischen Lebenspraxis. Man ist nicht automatisch besser, wenn man das Gegenteil für richtig hält. Polarisiertes Denken löst die Probleme dieser Zeit nicht! Wir müssen versuchen, Pragmatismus und Spiritualität unter einen Hut zu bringen. Und dass echte Heilung ohne spirituellen Hintergrund nicht wirklich funktioniert, braucht hier wohl nicht explizit erwähnt zu werden. Daher wird sich die neue PRISMA weiter um den ganzheitlichen Ansatz des Lebens kümmern, weil einseitiges Handeln meist das Gegenteil dessen bewirkt, was es eigentlich zu erreichen versucht. Gute Inhalte zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich mit der Alltagspraxis vereinen lassen. Nur gelebte Spiritualität ist echte Spiritualität! Eine Lebensphilosophie taugt nur so lange, wie sie im Leben jedes Einzelnen konstruktiv wirken und echten Fortschritt „be-wirken“ kann. Der neue Weg der PRISMA vereint deshalb folgende Aspekte in sich:

Neuer Erscheinungszyklus

PRISMA möchte mehr Alleinstellungsmerkmale erzielen. Wir wollen nicht ein Magazin unter vielen sein, die am Monatsanfang stapelweise irgendwo herumliegen. Deshalb erscheinen wir ab jetzt in der Mitte des Monats, wenn wieder Raum und Platz für uns ist und uns die Aufmerksamkeit ganz zuteil wird. Und mit 14 Tagen Vorlauf vor dem nächsten Monatsersten profitieren alle Terminbuchungen, da bis dahin die Ausgaben meist vergriffen sind.

Good News statt Probleminfos

15 Jahre lang haben wir auf kritische Entwicklungen im Bereich Gesundheit, Umwelt und Gesellschaft hingewiesen. Unsere Absicht war, aus ganzheitlicher Sicht ein Bewusstsein für problematische Entwicklungen zu schaffen. Doch die Bereitschaft für Veränderung war selbst bei unseren Kunden und Lesern sehr gering. Ein Beispiel: In unregelmäßigen Abständen hat PRISMA immer wieder auf den Einfluss des Geldes auf unser Leben hingewiesen und empfohlen, Großkonzerne und Finanzmächtige durch sinnvollen Umgang mit Geld zu entmächtigen. Es zeigt sich aber, dass nur ein geringer Prozentsatz der PRISMA-Kunden ihre Girokonten ganzheitlichen Gesichtspunkten verpflichteten Banken wie GLS und Ethikbank oder auch Genossenschaftsbanken wie den Raiffeisenbanken anvertraut. Spirituell orientierte Menschen unterscheiden sich offenbar nicht von der Mehrheit der Bürger, die sich über solche Dinge keine Gedanken machen. Dass angeblich ganzheitlich denkende Menschen ihr Geld zu Onlinebanken tragen, die letztendlich den Investmentbanken gehören, ist nicht sehr ermutigend.

Aktuelles statt fester Themen

Ab April hat PRISMA kein festes Thema mehr. 89 Ausgaben lang hat das Magazin alle relevanten Lebensbereiche mit Beiträgen beleuchtet, ohne sich wiederholen zu müssen. Jetzt ist es an der Zeit, sich jeweils um die spannenden und wichtigen Dinge zu kümmern, die gerade in der Region passieren. Aktualität gewinnt auch inhaltlich an Bedeutung.

Lokalredaktionen stärken den regionalen Bezug

Ab April wird sich die erste Lokalredaktion bei PRISMA eingliedern. In der Gesamtausgabe Franken werden ab dann Sonderseiten für die Region Neumarkt bereitgestellt, die vor allem über die Innovationen in dieser Region ausführlich berichten werden. Wir wissen: Neumarkt als Stadt hat den Deutschen Nachhaltigkeitspreis erhalten. Daher wird die Region Neumarkt dann auch als neues Verteilergebiet aufgenommen. Weitere Lokalredaktionen für Würzburg und Bayreuth sind noch in diesem Jahr vorgesehen.

Erste Adresse für gute Veranstaltungen

PRISMA wird ab sofort den Veranstaltungskalender erweitern und mehr Seiten für ganzheitliche Veranstaltungen in der gesamten Region Franken zur Verfügung stellen. Denn leider sind Foren für solche gezielten Informationen im Internet bisher nicht zu finden. Parallel wird dies durch einen neuen Online-Terminkalender auf HYPERLINK "http://www.prismamagazin.de" www.prismamagazin.de unterstützt. PRISMA wird in naher Zukunft bekannte Referenten, Seminarleiter und Buchautoren ins Land holen.

Nur 5 Ausgaben für 2013

Wegen dieses Umbaus sind für 2013 nur 5 Ausgaben der Zeitschrift PRISMA vorgesehen. Buchen Sie daher rechtzeitig Ihre Einträge und Beiträge, denn es wird nur eine Sommer-Ausgabe für 3 Monate und eine Winter-Ausgabe für 3 Monate geben. Ansonsten bleibt es beim zweimonatigen Erscheinungszyklus.

Höhere Auflage für Franken

Wir haben in den vergangenen 15 Jahren noch nie so viele Anfragen für neue Auslagestellen erhalten wie in den letzten Monaten. Das ist vermutlich der Tatsache zu verdanken, dass im Internet bisher nirgendwo in konzentrierter Form interessante Informationen zum Thema ganzheitliches Leben aus einer bestimmten Region zu finden sind. Und bisher ist noch jeder Versuch gescheitert, dies online zu verwirklichen.

Bereits mit dieser aktuellen Ausgabe verteilen wir 500 Exemplare mehr in der Stadt Erlangen, 500 Exemplare mehr in der Region Erlangen-Höchstadt sowie 500 Exemplare mehr in der Region Neumarkt. Außerdem darf verraten werden, dass wir weitere 2.000 Exemplare für eine Filialkette bereitstellen werden und Ende des Jahres vermutlich die Auflage von 20.000 Exemplaren für Franken knacken. Ein neuer Rekord!

Als Herausgeber der Zeitschrift PRISMA freue ich mich auf die kommenden Jahre, denn ich werde dann nicht mehr allein für die Inhalte verantwortlich sein, sondern von Lokalredaktionen unterstützt werden. Dadurch wird PRISMA im Gesamtkonzept objektiver, regionaler und somit wertvoller. Ich bin mir sicher, dass die Zeit ab 2013 unsere Arbeit immer wichtiger und notwendiger macht, es sein denn, die Menschen wollen sich weiter an Medienhysterien wie dem 2012-Hype orientieren. Wer solche Vorstellungen in die Welt gesetzt hat und das heute leugnet, muss sich ernsthaft fragen lassen, wie es um seine Realitätswahrnehmung bestellt ist. Die Zukunft wird davon bestimmt sein, mit welchen Bildern im Kopf wir unsere Realität gestalten. Wir sollten unsere Köpfe also frei machen und genau hinschauen, was real ist und was wirklich gebraucht wird. Wir sollten uns auf das konzentrieren, was machbar ist, und nicht auf das, was sein könnte, denn das führt meist nur in die Irre …

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