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Prisma Ausgabe 93

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Andre HammonMeine Meinung über unser Gesellschaftssystem wird sich auch beim Erscheinen dieser Ausgabe – nach den Wahlen – nicht geändert haben, denn es darf die Sinnhaftigkeit des Wählerauftrags in Frage gestellt werden. Das, was die Bürger dieses Landes wollen, und das, was die politische Führung tut, klafft immer weiter auseinander. Es scheint völlig gleichgültig zu sein, wem oder welcher Partei wir den Vorzug geben. Am Ende kommt das heraus, was Lobbyisten und Aktionäre wollen. Wir müssen uns eingestehen, dass wir längst nicht mehr in einer sozialen Marktwirtschaft, sondern in einer neokapitalistischen Diktatur leben.

Die Partei der „ Grünen“ hat uns eindrücklich bewiesen, dass Ideale in der Führungsverantwortung geopfert werden. Als Friedenspartei angetreten, schickten sie Soldaten in den Kosovo, nach Afghanistan und Mali und vielleicht demnächst auch nach Syrien. Sie stimmten geschlossen für den ESM und gaben so die finanzielle Souveränität Deutschlands in die Hände weniger Finanzoligarchen. Dass sie sogar der einst proklamierten Nachhaltigkeit der Wertschöpfung eine Absage erteilen, zeigte sich in einer Abstimmung im Umweltausschuss gegen eine Mindestnutzungsdauer von elektronischen Geräten. Eingeknickt vor der Elektroindustrie, die nun Gerätschaften auf den Markt bringen darf, die nur in der Garantiezeit funktionieren müssen. Sieht so soziale und ökologische Verantwortung aus? Das habe ich nicht gewollt und auch nicht gewählt! In diesem System hat der Bürger nur zwei Funktionen: erstens als Konsument, um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln, damit die Shareholder glücklich werden, und zweitens als Legitimationsgehilfe einer Scheindemokratie, die ihm alle paar Jahre die Gelegenheit gibt, durch sein Votum eine Wahl zu treffen. Dies ist aber eine Illusion, wie wir am Beispiel der „Grünen“ sehen. Dass sich an dieser Finanzdiktatur nichts ändern darf und soll, verraten uns die Abhörskandale der NSA und des Verfassungsschutzes. Nur Diktatoren versuchen ein System zu kontrollieren. Unsere Demokratie ist seit dem Mauerfall Geschichte!

Längst gäbe es neue und bessere politische Systeme, die die Souveränität des Volkes garantieren, wie etwa die Meritokratie oder der Equilibrismus. Die Meritokratie würde verhindern, dass eine Elektrotechnikerin wie Ilse Aigner als Verbraucherschutzministerin darüber entscheidet, welche Standards Biolabels haben müssen. Der Equilibrismus will Natur und Zivilisation harmonisch in Einklang bringen. Wer sich aber damit beschäftigt, wird als verfassungsfeindlich eingestuft und unter Beobachtung gestellt. So viel zur Freiheit in diesem Lande! Wir dürfen aber die Hoffnung für unsere Gesellschaft nicht aufgeben. Daher müssen wir jetzt Wege für eine zeitgemäßere Regierungsform vorbereiten. Ich appelliere daher an Ihre Macht als Verbraucher: Was Sie mit Ihrem Geld machen, bestimmt die Welt von morgen! Transition Town und Regiogeld sind z.B. neue Formen gesellschaftlicher Macht, die wir jetzt gezielt nutzen sollten.

Die neue Ausgabe ist wieder gespickt mit konkreten Beispielen und Anregungen, wie Sie Ihr Potenzial besser einbringen können. Denn wir müssen jetzt handeln, und zwar ganzheitlich …