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Editorial

107. Ausgabe Franken April/Mai 2016

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„inen Scheiß muss ich“, so der aktuelle Bestseller von Tommy Jaud alias Sean Brummel, der alles für Unsinn erklärt, was die Öko- und Gesundheitsbewegung jahrzehntelang hart erarbeitet hat. Natürlich war ein Gegentrend zu Medienbevormundung, Werbemanipulation und Leistungswahn in Beruf und Gesellschaft längst überfällig. Aber müssen wir jetzt wirklich ethische und ökologische Standards mit Füßen treten, nach dem Motto „nach mir die Sintflut?“ Vor allem, da dem Leser empfohlen wird, so einen „Scheiß“ endlich aus seinem Leben zu werfen: „Hängen Sie Ihren Vegetarismus ein für alle Mal an den Nagel! Wir Menschen würden kein Fleisch essen, wenn Tiere nicht so gut schmecken würden!“

Dieser Trend passt gut zur neuen Antiumweltbewegung in Amerika mit dem aktuellen Hype „Rolling Coal“. Und das geht so: Man manipuliere seinen bulligen Diesel-Pickup, so dass er massiv Ruß ausstößt. Die Rolling-Coal-Helden vernebeln Fußgänger wie Radfahrer und werden von den Youngstern am Straßenrand frenetisch gefeiert, während der Pickup eine giftige schwarze Rauchfahne hinter sich herzieht. Man glaubt, sich in einem schlechten Roadmovie zu befinden, und kann es nicht fassen, dass dies eine Realität ist, die sich von den Südstaaten aus über den ganzen Kontinent ausbreitet. Und dann VW wegen überhöhter Abgaswerte verklagen …

Überhaupt macht sich Amerika auf den Weg vorwärts in die Vergangenheit. Ich meine nicht nur die billige Adolf-Hitler-Rhetorik von Donald Trump, sondern die Hälfte der 75 Prozent Christen dort, für die die Welt gerade mal 10.000 Jahre alt ist und die Knochenfunde von Sauriern für eine vergrabene Versuchung Satans halten. Mit Schaudern denke ich an die geheimen TTIP-Dokumente, die Deutschland den „American Waste Of Life“ bescheren sollen. Und dann noch die Hiobsbotschaft: 2070 wird der Islam die führende Weltreligion sein!

Mal ehrlich: Haben Sie sich so eine fortschrittlich entwickelte, bewusste oder gar spirituelle Gesellschaft im 21. Jahrhundert vorgestellt? Leider folgen auch viele Praxen und BehandlerInnen diesem Trend, indem sie öffentlich ihrer ehemals spirituellen Ausrichtung abschwören und mir per Email mitteilen: „Damit will ich nichts mehr zu tun haben!“ Als ob sie sich schämen müssten, auch die Seele in ihre Arbeit mit einzubeziehen. Und dann heimlich doch die Schüßler-Salze auspacken. Alles Esoterik, meine Damen und Herren! Während die meisten nicht mehr wissen, was sie tun, steht prisma weiterhin als Leuchtfeuer im Nebel verlorener Herzen und Hoffnungen …