Eine erholsame Nacht wünscht Ihnen der PRISMA Event-Guide for happy people.

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50 % Rabatt ab 3 Monate

Online-Banner-Herbst-Aktion

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Prisma Ausgabe 82

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Andre HammonMit zunehmendem Alter wird die Konsumorientierung meist zu Gunsten einer Werteorientierung aufgegeben. Der reifen Generation geht es primär um Lebensqualität und Lebenssinn. Doch muss man sich auch „alt“ fühlen, nur weil man sich „konservativeren“ Wegen verschrieben hat?
Fragt man ältere Menschen nach ihren persönlichen Wünschen, so wären viele gerne wieder jung. Häufig kommt aber der Zusatz, dass man auf die gewonnene Lebenserfahrung keinesfalls verzichten möchte. Ein junger Körper wäre schön, aber bitte nicht ohne erfahrenen Geist!
In der Tat macht man im Laufe seines Lebens den einen oder anderen Fehler, der sich im Alter als ernstes Hindernis herausstellt. Vielleicht trägt man aus Unachtsamkeit einen dauerhaften Unfallschaden davon, ist körperlich verbraucht durch Konsum von Alkohol, Tabak und Drogen oder aber körperlich respektive psychisch beeinträchtigt durch chronische Erkrankungen bzw. unverarbeitete Lebensthematiken. Das Alter ist das Ergebnis eines gewirkten Lebens: im Guten wie im Schlechten.
Nicht selten steht man im Alter aber erst auf dem Höhepunkt seines Lebens. Man vergeudet keine Energie mehr in unsinnige Projekte, sondern konzentriert sich auf das, was man kann und womit man sich am stärksten identifiziert. Mancher Sechzigjährige fühlt sich körperlich und geistig agiler als so mancher Mittvierziger. Die Unterscheidung zwischen Wegen und Abwegen ist zweifellos eine Errungenschaft des Alters, was viele gewinnbringend zu nutzen wissen. Vertraut man auf die körperliche Regenerationsfähigkeit und die Evolution des Geistes, ist gerade in unserer Zeit das Alter sicher der Schauplatz größtmöglicher Selbstentfaltung.
In der aktuellen Serie „Zeitfenster” von Karl Gamper machen wir uns die Relativität der Zeit bewusst. Jung und Alt verschmelzen zu einem Erlebnismoment im Hier und Jetzt, wo Alter kein linearer Progressionsfortschritt mehr ist. Es bleibt das bestmögliche Wirken in diesem Moment, im Bewusstsein, dass es weder einen Anfang noch ein Ende gibt.

Ein an Erkenntnis reiches Erleben wünscht Ihnen

André Hammon