Einen gelungenen Nachmittag wünscht Ihnen der PRISMA Event-Guide for happy people.

Fotolizenz: 123rf.com

Gute Sprache – gutes Leben

Achtsam mit- und füreinander in der Partnerschaft

Wie eine gute Partnerschaft gelingen kann

E

rinnern Sie sich noch? In der Zeit, als Sie sich in Ihren Partner verliebt hatten, waren Sie beide wahrscheinlich in einem Höchstmaß achtsam und aufmerksam. Kaum etwas ist Ihnen an und von Ihrem Geliebten entgangen. Dann begann irgendwann der Alltag.

Das Leben ist heute oft verplant und mittlerweile zu schnell, zu viel, zu bewegt, es gibt kaum Zeit und Raum füreinander. Darüber hinaus ist die Kommunikation mit dem Partner manchmal missverständlich und gewohnheitsmäßig und so vieles mehr. Was können wir tun, um diesen Kreislauf zu durchbrechen und uns nicht vom Alltag verschlingen zu lassen?

Worte sind Energien. Einmal ausgesprochen, entfalten sie ihre Kraft und tendieren dazu, sich im Leben zu manifestieren. Was können Sie also tun, um sich mehr der Klarheit zu öffnen?

Sich der eigenen Gewohnheiten und Verhaltensweisen bewusst zu werden und sie akzeptierend da sein zu lassen, scheint der Schlüssel zu einem friedvolleren und liebevolleren Miteinander zu sein.

Aus diesem Grund ist es sinnvoll, zuerst mit uns selbst in Verbindung zu sein und dann mit dem Partner in Kontakt zu kommen. Das heißt, den Augenblick wahrzunehmen, das, was gerade in mir und in meinem Umfeld geschieht, ohne es zu werten. Wir urteilen und handeln in Situationen oft im „Autopilot“. Doch wir können durch die Praxis der Achtsamkeit lernen, uns selbst mit all unseren Ängsten und Unsicherheiten anzunehmen und mit uns selbst Frieden zu schließen. Wir kultivieren unsere Wahrnehmung und Selbstakzeptanz und lernen, achtsamer zu kommunizieren.

Die folgende Übung von ca. 45 Minuten Dauer kann Paare dazu anregen, über die eigene Erfahrung während der Meditation miteinander zu sprechen, ohne diese zu bewerten oder Ratschläge zu erteilen.

  • 1. Gemeinsame Zeit verabreden.
  • 2. Aufrechte und zugleich bequeme Sitzhaltung einnehmen (auf Stuhl, Meditationsbänkchen oder -kissen) und sich selbst wahrnehmen.
  • 3. Die Aufmerksamkeit auf den ein- und ausströmenden Atem richten. Den Atem ganz natürlich geschehen lassen. Nichts verändern oder erreichen wollen.
  • 4. Gedanken wahrnehmen und weiterziehen lassen, ohne sich mit ihnen zu verbinden, und dann wieder in freundlicher Weise zur Atembeobachtung zurückkehren.
  • 5. Im Anschluss an die Übung: achtsamer Partnerdialog: einer hört nur zu, der andere spricht (für eine verabredete Zeit), ohne unterbrochen zu werden. Dann wechseln.

Spezifikationen

  • 5.0/5 rating 1 vote