Eine erholsame Nacht wünscht Ihnen der PRISMA Event-Guide for happy people.

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Gute Sprache – gutes Leben

Gute Sprache – gutes Leben

Sprache bestimmt das Erleben

Die Chemie der Sprache braut das Wasser des Lebens

D

ie Art und Weise, wie wir Sprache gebrauchen, und welche Wörter und Redewendungen wir verwenden, bestimmt unser Erleben im Alltag. Wir können diesen Prozess entscheidend beeinflussen, indem wir beobachten, welchen Einfluss bestimmte Wörter auf unsere Emotionen haben, denn Emotionen bestimmen unser Verhalten und unser Erleben, wie auch die Richtung, die wir unserem Leben geben. Ein bekanntes Beispiel dafür ist der Gebrauch des Wortes „Herausforderung“ statt des Begriffs „Problem“. Sehen wir im Leben eher Herausforderungen als Probleme, ist unsere Gestimmtheit eher lösungsorientiert und optimistisch.

Leider nehmen wir unsere Emotionen und Gedanken oft gar nicht bewusst wahr, vor allem, wenn es sich dabei um gewohnheitsmäßige Muster handelt. Daher ist es oft einfacher, umgekehrt vorzugehen und vom eigenen Erleben auf seine Gefühls- und Denkmuster zu schließen. Es lohnt sich, diesen Dingen auf den Grund zu gehen und dabei genau zu differenzieren. So kann ein ständiges Gefühl von Unzufriedenheit zum Beispiel darauf zurückzuführen sein, dass wir uns dauernd mit anderen vergleichen. Wenn wir das Gefühl haben, dass die anderen stets „besser“, „attraktiver“ oder „erfolgreicher“ sind, ist es an der Zeit, mal eine Liste der eigenen Stärken und Pluspunkte zusammenzustellen und sich selbst wie auch die anderen als „einzigartig“ zu betrachten. Hinter Unzufriedenheit im Leben kann aber auch eine unerfüllte Sehnsucht stecken. Dann ist es wichtig, diese anzuerkennen und statt „Ich bin unzufrieden mit ...“ zu formulieren: „Ich sehne mich nach ...“, denn dadurch motivieren wir uns selbst, die notwendigen Schritte zur Erfüllung unserer Sehnsucht zu machen.

Ein weiterer Punkt, der eine Überprüfung lohnt, ist der Gebrauch von Konjunktiven und unklaren Formulierungen. Teilen Sie z.B. anderen Menschen mit, dass Sie „vielleicht“ in der nächsten Zeit mit etwas beginnen wollen, wird wohl alles so bleiben, wie es ist, und nichts sich verändern. Sprechen Sie oft im Konjunktiv von „sollte“, „müsste“ und „könnte“, dann wird auch Ihr Leben fiktiv bleiben oder sich so verändern, wie Sie es bestimmt nicht wollten. Seien Sie daher immer eindeutig und bestimmt und vermeiden Sie im Zusammenhang mit Ihren Absichten und Plänen schwammige Begriffe wie „vielleicht“, „eventuell“, „möglicherweise“, um Ihre Intention nicht unbewusst abzuschwächen.

Wenn Sie z.B. häufig den Ausdruck verwenden, dass etwas „getan werden müsste“, dann sollten Sie sich zur Gewohnheit machen, solche Vorhaben umgehend zu konkretisieren und zeitlich festzulegen, z.B. mit der Einplanung: „Das werde ich morgen Nachmittag erledigen“. Und wenn Sie häufig äußern: „Eigentlich habe ich keine Zeit“, sollten Sie sich bewusst machen, dass „Zeit haben“ nur eine Frage der Prioritäten ist, und stattdessen klar formulieren: „Ich nehme mir am ... dafür Zeit“ oder aber: „Dafür habe ich im Moment grundsätzlich keine Zeit und möchte das Vorhaben daher auf unbestimmte Zeit verschieben“. Dadurch schaffen Sie Klarheit für sich selbst und andere, machen Ihre Prioritäten deutlich und verschaffen sich Raum, Ihre eigenen Ziele zu verwirklichen.

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