Eine erholsame Nacht wünscht Ihnen der PRISMA Event-Guide for happy people.

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Den Sommer ins Haus einladen

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So wird es richtig grün auf dem Balkon

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er freut sich nicht über eine kleine Naturoase auf dem Balkon oder auf der Veranda. Leider denken die meisten Hobbygärtner nur an das Auge und achten nicht darauf, was für die Natur wichtig und gut ist. Wir wollen Ihnen helfen, einen echten Naturraum und keinen nutzlosen Discountergarten zu schaffen.

1. Verwenden Sie torffreie Erde

Torf lässt sich nicht künstlich anbauen, sondern es müssen dafür Biotope trocken gelegt und Naturraum zerstört werden. Mit der richtigen Erde, am besten Gärtnererde, schaffen wir gesunden Lebensraum für Tiere und natürliches Wachstum.

2. Kräuter statt Geranien

Geranien aus dem Discounter sind mehr oder minder für die Natur wertlos. Das gilt im Übrigen für die meisten Pflanzenangebote aus dem Supermarkt. Meist ist das hochgezüchtete Exotik fürs Auge, die nur für eine Saison bestimmt ist. Die Natur profitiert aber von Vielfalt und von einheimischen Pflanzen, Kräutern und Gemüseprodukten. Probieren Sie es mit nachhaltigen Saatgutmischungen und lassen Sie die Kontainerware im Regal stehen.

3. Keine Killerblumen aus dem Supermarkt

Um Billigblumen vor Baumärkten, Möbelhäusern und Supermarktketten sollten Sie einen großen Bogen machen. In den meisten Fällen handelt es sich um exotische Ware, die unsere heimischen Bestände gefährdet. Prominentes Beispiel dieser so genannten Neophyten ist das japanische Springkraut, das inzwischen alle Flussauen in Deutschland für sich in Anspruch genommen hat. Die Exoten tragen außerdem nachweislich zum Bienensterben bei.

4. Vielfalt statt Einfalt

1. Versuchen Sie einen vielfältigen Mix einheimischer Blumen und Kräuter zu schaffen. Inzwischen gibt es in jeder Stadt schon Samenbörsen, auf denen man von Aussterben bedrohte heimische Pflanzen kaufen kann, wie lila Karotten oder Tomaten mit Streifen. Damit geben Sie diesen Samen die Möglichkeit, wieder in der Natur heimisch zu werden. Vermeiden Sie chemische Blumendünger und Spritzmittel.

5. Vermeiden Sie chemische Blumendünger und Spritzmittel

Sollte es Ihnen nicht bewusst sein: Alle Chemie, die Sie auf die Erde kippen, nimmt die Pflanze auf. Wollen Sie wirklich Kunstdüngertomaten essen? Es gibt so viele Alternativen wie getrockneter Kaffeesatz oder effektive Mikroorganismen. Auch homöopathische Mineraliengaben (etwa Schüßlersalze) sollen das Wachstum fördern.

Fazit: Kehren Sie zurück zur Natürlichkeit. Ihrer Gesundheit zu liebe halten Sie sich an folgende Grundregeln: Keine Pestizide, kein Kunstdünger, keine Billigpflanzen, kein Torf, kein Laubsauber verwenden, der alle Tiere mit aufsaugt, Kein krankhaften Dauerrasenmähen. Haben Sie etwas mehr Mut, die Natur nach ihren Regeln entfalten zu lassen.

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