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Das große HEILPFLANZEN-Kompendium

Heilpflanzen-Kompendium

von Brigitte Addington

- gelistet nach Erscheinen

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Brigitte Addington
Zertifizierte Wildkräuterexpertin und Fachkrankenschwester, Kommunikationszentrum für Kräuterkundige weltweit, Erlenfeld 19a, 91096 Erlangen, Fon: 09131-93 172 96 oder www.sonnetra.de.


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Frauenmantel (Alchemilla vulgaris)

Familie der Rosengewächse

Beschreibung

DDas Rosengewächs umfasst etwa 20 Kleinarten, die unterschiedlich behaart sind. Die aufrecht wach-sende und horstbildende, mehrjährige Pflanze, wird 30 - 60 cm hoch. Die Blätter sind wunderschön wie eine kleine Schale gefaltet, schmecken herb und sind gut als Wildgemüse geeignet. Die gelblich-grünen Blüten sind sehr klein und unscheinbar.

Vorkommen und Standort

Der Frauenmantel mag halbschattige feuchte Wiesen, Waldränder, Bachufer oder Quellfluren und liebt humösen Boden.

Inhaltsstoffe

Gerbstoffe, Bitterstoffe, Flavonoide (meist gelb färbender Pflanzenfarbstoff), Isoflavonoide (den weiblichen Hormonen sehr ähnlich), wenig ätherisches Öl und vieles mehr...

Verwendung zu Heilzwecken

Bei leichten unspezifischen Durchfallerkrankungen und Magen-Darm Verstimmungen kann er einge-setzt werden. Aber auch in der zeitgemäßen Frauen-Naturheilkunde von der Menarche bis zu den Wechseljahren unterstützt er uns. Das Kraut wirkt heilend und stärkend auf die großen und kleinen Beckenorgane der Frau, ausgleichend und regulierend auf den ganzen weiblichen Organismus.

Astrologisch der Venus zugeordnet, spendet die hormonausgleichende Progesteronpflanze, z.B. als Tee getrunken, Gelassenheit: Sie wirkt auf Körper und Seele entkrampfend und stärkt das weibliche Selbstwertgefühl. Im übertragenen Sinn fördert der Venusmantel – wie auch andere Rosengewächse - die Weiblichkeit. Mit den Venuskräften verbinden wir die angenehme Seite des Lebens: Genussfähig-keit, Liebe, Sinnlichkeit - die Süße des Lebens. Das Kraut hilft die eigene Weiblichkeit bewusster zu genießen! Uns Frauen beeinflusst der stressbelastete Alltag in unserer Männergesellschaft oft negativ und es kann dazu führen, dass unsere männlichen Anteile überwiegen. Rosengewächse sind auch Konstitutionsmittel für Frauen, die ihr eigenes Geschlecht ablehnen und daher manchmal unter chronischen Frauenbeschwerden leiden. Im Alpengebiet wurde Alchemilla auch als Genitaltonikum für Männer geschätzt, zur Erhaltung der Potenz. Tatsächlich wirken seine entzündungshemmenden Stoffe auch auf Männer heilsam und es fanden sich darin sogar Inhaltsstoffe, die auf die Prostata abschwellend und regenerierend wirken sollen.

Volksheilkunde und Magie

Frauenmantel war schon immer eine Pflanze, die als besonders den Frauen zugehörig galt: Die anmutige Form des Blattes, das sich ganz in der Gebärde des Empfangenden (Geburtsschoß) öffnet und die Erinnerung an einen überwurfartigen Mantel, wie in der Mariendarstellung. Kleine Drüsen am gezähnten Blattrand scheiden am Morgen winzige Wassertröpfchen aus (Guttation), die in dem sanftgrünen Blattschoß als schillernde, kristallklare Wasserperlen zusammenlaufen - Zauberperlen! Die Alchemisten nannten dieses Guttationswasser auch „Himmelswasser“: Sie versuchten daraus den „Stein der Weisen“ herzustellen, jener geheimnisumwobenen Substanz, die alle unedlen Metalle in Gold und jede Krankheit in Gesundheit verwandeln sollte. Für sie war die Märchenpflanzen eine kleine Alchemistin, die das Wasser aus der Erde über die Wurzeln in sich aufsaugt, es läutert bzw. filtert, um es dann wieder an den Himmel abzugeben. Der lateinische Name Alchemilla weist noch heute auf die Verbundenheit der Alchemisten mit dieser Heilpflanze hin. Schon die Druiden begehrten dieses „Pflanzenwasser“, denn es diente ihnen zur rituellen Reinigung bei kultischen Handlungen. Auch ich sammle die „Tautropfen“ achtsam mit einer Pinzette in den frühen Morgenstunde. Es ist zeitaufwendig und kostet viel Geduld, aber ich erhalte, von einem Alchemistenkraut gefiltertes und verfeinertes Wasser, also eine Art natürliches Destillat – ein Elixier von besonderer Qualität!

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