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Das große HEILPFLANZEN-Kompendium

Heilpflanzen-Kompendium

von Brigitte Addington

- gelistet nach Erscheinen

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Brigitte Addington
Zertifizierte Wildkräuterexpertin und Fachkrankenschwester, Kommunikationszentrum für Kräuterkundige weltweit, Erlenfeld 19a, 91096 Erlangen, Fon: 09131-93 172 96 oder www.sonnetra.de.


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Sandorn (Hippophae rhamnoides)

Familie der Ölweidengewächse

Beschreibung

Die orangerote Beere ist eine der edelsten Wildfrucht-Arten, die es bei uns gibt. Ihre eigentliche Heimat liegt in Zentralasien. Schon in der Eiszeit gelangte der bis zu 7 Meter hohe Strauch nach Europa. In Tibet, der Mongolei und Russland ist seine Heilkraft schon sehr lange bekannt. Das Ernten der Beeren ist allerdings nicht ganz einfach, wegen der Dornen und weil die Früchte bei Berührung platzen können.

Vorkommen und Standort

Das Ölweidengewächs wächst gerne auf trockenem sandigen Boden als Küstenschutzpflanze in ganz Europa, aber auch in den Alpen an lichten Stellen neben Bächen im Schotter gedeiht es wild gut.

Inhaltsstoffe

Die Früchte enthalten Vitamin A, ein Carotinoid, das schädliche Sauerstoffradikale bindet. Sie enthalten außerordentlich viel Vitamin C, weshalb sie auch „Zitrone des Nordens“ genannt werden. Schon eine Kinderhand voll deckt den täglichen Vitamin C Bedarf und unterstützt das Immunsystem. Außerdem enthält sie Vitamin E, Linol- und Linolensäure, Mineralstoffe und 15 Spurenelemente wie Eisen, Silizium und Magnesium. Als Besonderheit gilt das Vitamin B12. Es wird nicht von der Frucht selbst gebildet, sondern von dem Pilz Actinomycetes, der eine Symbiose mit der Beere eingeht. B12 kommt ansonsten hauptsächlich in tierischen Quellen wie Milch und Fleisch vor. Diese Entdeckung ist besonders wichtig für Vegetarier, denn Vitamin B12 trägt maßgeblich zur Blutbildung bei.

Verwendung zu Heilzwecken

Aus den Sanddornbeeren lassen sich zwei Arten von Öl gewinnen: Das Kernöl und das Fruchtfleischöl, die sich erheblich in ihrer Zusammensetzung unterscheiden. Beide Öle können als Speiseöl und als Hautöl verwendet werden. Sanddorn-Öl pflegt trockene und empfindliche Haut. In selbstgerührter Kosmetik wie Salben und Cremes erhöht das Öl die Elastizität der Haut, schützt und regeneriert sie. In Sonnenschutzcremes filtert das Öl die Sonnenstrahlung und spendet Lichtschutz (LSF4). Diese Heilkosmetik wird Durchblutungsstörungen, Wunden, Hautkrankheiten oder bei Strahlungsschäden angewendet. Auch in der Küche wird das Öl verwendet, um damit Salatdressings und Süßspeisen zu verfeinern. Die sauren Beeren können zu wohlschmeckendem Saft, Smoothies, Likör oder Marmelade verarbeitet werden und die jungen Blätter schmecken gut in Salaten, Pestos oder Dips.

Volksheilkunde und Magie

Schon in der Mongolei hat Dschingis Khan auf seinen Eroberungszügen sein Heer mit Sanddorn gestärkt und vor Infektionen geschützt. Krieger behandelten nicht nur die eigenen Hautverletzungen und Magenprobleme, sondern auch ihre Pferde. In der tibetischen Naturheilkunde wird das Sanddornöl bei Geschwüren, Tumoren und Hauterkrankungen verwendet. In Russland findet die Beere seit Jahrtausenden Anwendung und genießt den Ruf eines „Alleskönners". Verbrennungen und Erfrierungen werden mit Sanddornfruchtfleisch und Sanddornöl behandelt. Der Lebenskünstler wird in der Homöopathie bei Altersschwäche, Gedächtnisschwund, Wundliegen, Durchblutungsstörungen und für die Gewebsregeneration eingesetzt. In der Anthroposophie ist Sanddorn eine wichtige Heil- und Lichtpflanze. Präparate aus Sanddorn werden zur Stärkung des Immunsystems und Regeneration bei Ermüdung und Mangelkrankheiten angewendet. Sanddorn enthält Carotin, das Provitamin A. Die Aufgabe dieses Lichtstoffs ist es, die Lichtenergien aufzunehmen und auf das Chlorophyll in der Pflanze zu übertragen. So trägt sie eine Schlüsselrolle bei der Vitalisierung und Regenerierung des pflanzlichen und menschlichen Körpers. Das Wesen des Sanddornstrauches bietet uns außerdem seinen Schutz an, wenn man sich verletzt und ausgeliefert fühlt. Die nächtlichen Schattenwesen werden fern gehalten!

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