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Das große HEILPFLANZEN-Kompendium

Heilpflanzen-Kompendium

von Brigitte Addington

- gelistet nach Erscheinen

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Brigitte Addington
Zertifizierte Wildkräuterexpertin und Fachkrankenschwester, Kommunikationszentrum für Kräuterkundige weltweit, Erlenfeld 19a, 91096 Erlangen, Fon: 09131-93 172 96 oder www.sonnetra.de.


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Waldmeister (Galium odoratum)

Familie der Rötegewächse, Gattung der Labkräuter (Galium).

Beschreibung

In der Familie der Rötegewächse (Kaffee ist übrigens auch ein Rötegewächs) gehört der Waldmeister zur Gattung der Labkräuter (Galium). Sie bekamen diesen Namen, weil sie Milch zum Gerinnen bringen können (gala ist das griechische Wort für Milch). Der Zusatz odoratum (duftend) kennzeichnet die wohlriechende Pflanze, die in alten Küchenbüchern auch Matrisylvia, Mutter des Waldes, genannt wird. Der Name Maikraut bezieht sich auf den Monat, in dem das Kraut kurz vor der Blüte für eine köstliche Maibowle gesammelt wird. Die weißen Blüten des Waldmeisters leuchten wie unzählige kleine Sternchen. Hängen Sie Büschel davon in der Wohnung auf – der Maiduft vertreibt trübe Gedanken, weswegen er auch Herzfreude genannt wird. Nach dem Verblühen entstehen Klettfrüchte mit hakigen Borsten, die sich an das Fell von Tieren und auch an menschliche Kleidung krallen und dadurch verbreitet werden.

Vorkommen und Standort

Die Pflanze liebt lichte, nährstoffreiche Buchen- und Mischwälder und tritt dann in großen Gruppen auf.

Inhaltsstoffe

Das Rötegewächs enthält Gerb- und Bitterstoffe, Flavonoide, Vitamin C, Vanillin und Cumarin.

Verwendung zu Heilzwecken

Das Besondere am Waldmeister ist der außergewöhnlich gute Duft, der erst entsteht, wenn die Pflanze zu welken beginnt. Galium odoratum hat harntreibende und entzündungshemmende Eigenschaften. Er kann Krampfadern und Venenentzündungen vorbeugen und unterstützt Leber und Galle. Aus der Pflanze kann ein heilkräftiger Wein angesetzt werden, der schlaffördernd und stimmungsaufhellend ist und bei Kopfschmerz und Migräne wirkt. Bei Menstruationsschmerzen kann der Waldmeister als Tee getrunken sehr hilfreich sein. Das getrocknete Kraut eignet sich zusammen mit anderen Kräutern wie Lavendel und Zitronenmelisse auch als Füllung von schlaffördernden Kräuterkissen und stärkt die Nerven. Hängt man das getrocknete Kraut in Schränke, hält es Motten fern und vertreibt auch Flöhe.

Bei Überdosierung der Pflanze kann es jedoch durch den hohen Cumaringehalt zu Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel kommen. Jede Pflanze hat eine sogenannte Umkehrwirkung. Überschreitet man die heilende Dosis, erzeugt man genau die Erkrankung, die man zuvor heilen konnte.

Volksheilkunde und Magie

Pfarrer Kneipp hat die zarte Pflanze besonders gerne bei Bauchschmerzen eingesetzt und hat ihre krampflösende Wirkung sehr gelobt. Der Waldmeister soll auch als Mittel gegen dämonische Kräfte verwendet worden sein. In Polen hat man Kühen, die nicht fressen wollten, Waldmeister mit Salz gegeben, mit dem Ergebnis, dass sich nach kurzer Zeit wieder ein normales Fressverhalten einstellte. Die Wurzeln des Waldmeisters wurden früher als Färbemittel für Wolle genutzt. Das Ergebnis war ein kräftiges Rot. Der Waldmeister ersetzte die Wettervorhersage: Duftete der trockene Waldmeister besonders stark, glaubte man, dass es bald Regen geben würde. Der Meister des Waldes bringt Gemütlichkeit in angespannte Situationen und ins Leben. Als alte magische Ritualpflanze hilft er uns, die eigene Magie zu erkennen, und verbindet uns wieder mit den wilden Naturkräften, damit wir in einen Zauberalltag gleiten können!

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