Eine erholsame Nacht wünscht Ihnen der PRISMA Event-Guide for happy people.

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Das Schnupfenprogramm

Das Schnupfenprogramm

I

der letzten Ausgabe der PRISMA habe ich Ihnen die fünf Naturgesetze vorgestellt, nach denen alles, was wir Krankheit nennen, erklärt werden kann. Im Folgenden möchte ich Ihnen anhand eines „körperlichen Verstimmungs-Symptoms“ näherbringen, wie unser Körper-Seele-Geist-System funktioniert. Jeder kennt es – wir nennen es Schnupfen.

Den Anfang des „Schnupfen-Programms“ bildet ein Erlebnis, das wir mit den Worten beschreiben können: „Mir stinkt es.“ Vielleicht hat Ihnen Ihr Chef eine zusätzliche Arbeit aufgetragen oder jemand hat Sie belästigt, wie auch immer. Der Gedanke „Mir stinkt es“ ist da. Sie haben kalte Hände und Füße und beschäftigen sich gedanklich immer wieder mit dem Problem. Der Schlaf ist leicht und unruhig. Die Rachen- und Nasenschleimhäute ulzerieren (bekommen mikroskopisch kleine Löcher), was sich nach kurzer Zeit durch trockenen Hals, Halskratzen und Halsschmerzen bemerkbar macht. Ist das Problem erledigt (haben Sie z.B. die Arbeit abgeschlossen), schaltet das Programm auf Heilung um. Gedanklich sind Sie wieder frei für anderes, die Hände und Füße sind wieder warm, aber Sie sind eher müde und haben leichtes Fieber. Die Schleimhäute im Nasen-Rachen-Raum schwellen an, begleitet von Sekretbildung, die Nase läuft, der Schnupfen ist nun da. Die Gabe von Medikamenten unterbricht lediglich das Programm. Es lässt sich nicht künstlich verkürzen, nur die Symptome lassen sich abmildern. Besser ist es, Sie helfen sich mit Hausmitteln, trinken Tee und gönnen sich die nötige Ruhe.

Das, was wir Grippe oder auch einen grippalen Infekt nennen, läuft fast ebenso ab. Das Problem, das es ausgelöst hat, war nur etwas schwerwiegender. In beiden Fällen sind Ruhe und Schlaf das beste Heilmittel.