Eine erholsame Nacht wünscht Ihnen der PRISMA Event-Guide for happy people.

03.08.2018-Prisma-Feedback

Hallo Andre,

dein Juni/Juli Editorial hat mich recht erschreckt. Ich hätte von dir deutlich mehr erwartet. Zum Beispiel auch, dass du erst mal gründlich recherchierst und auch kein "Stammtischgerede" verbreitest...

Schauen wir es uns doch mal sachlich an:

Im Namen vom christlichen Gott und Jesus gab es auch angeblich "Heilige Kriege" (Kreuzüge, Hexenverfolgungen,...) und die Kriege zwischen den christlichen Religionen ... Und wenn du dir das Neue Testament genauer ansiehst, wirst du entdecken, dass Frieden und universelle Liebe nur ein Teil sind. Gleichzeitig ist er auch gewalttätig (er greift zur Peitsche und verjagt die Händler aus dem Tempel) oder verflucht den Baum, weil er gerade keine Früchte trägt ...

Fanatiker gibt es leider in allen "Religionen".

Damit du auf keine falschen Gedanken kommst, noch die Info: Jesus ist für mich, wie ein Bruder und Mohammed nur, wie ein entfernter Verwandter... Wir könnten die beliebten, aber weder für das Gemeinwohl noch für sich selbst sinnvollen, Spiele "Teile und Herrsche" oder "Ich bin nicht gut genug bzw. Du bist nicht gut genug" beenden.

Und so könnten wir damit aufhören einem Führer (weltlich oder "religiös"(in Form von "Priestern" der verschiedenen Religionen ) oder Fanatikern hinterher zu laufen oder uns von Sekten (nichts anderes sind ja letztlich die ganzen "religiösen" Organisationen) sagen zu lassen, was richtig/falsch/Gottes Wille ist. Und wir könnten beginnen, wieder mehr auf unsere Seele zu hören und das Göttliche in uns und den "anderen" zu entdecken und zu leben.

Kommen wir nochmal auf das Jesus-Spiel: Da gibt es den Spruch: "Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst". (Nachdem von ihm auch ALLE Menschen als Brüder und Schwestern bezeichnet werden, sind ALLE unsere Nächsten). Demnach sollten wir uns darum kümmern, dass es allen so gut geht, wie wir es uns für uns selbst wünschen...

Du siehtst das Ganze ist viel komplexer, als du es dargestellt hast.

Liebe Grüße

Manfred


    Hallo Manfred,

    danke für deine Meinung dazu. Ich habe in meinem Artikel die beiden Figuren Jesus und Mohammed gegenüber gestellt und mich dabei auf deren historisch überlieferten Grundtenor gestützt. Ich habe keine Gegenüberstellung "Kirche vs. Scharia" gemacht. Was die Menschen aus den Lehren für Handlungen ableiten, hat mit der eigentlichen Intention der religiösen Vorbilder nichts zu tun. Daher passt deine Anspielung der "Kreuzzüge" nicht. Das war eine Handlung der Kirche, nicht eine durch Jesus gewollte Handlung.

    Zudem sind inzwischen 1.000 Jahre vergangen und die Kirche würde das sicher heute nicht mehr in Auftrag geben. Stattdessen hat der Islam zum Kreuzzug gerüstet und die Terroranschläge weltweit werden mit den Lehren Mohammeds legitimiert. Und da bleibe ich bei der Grundauffassung, dass Jesus ein Wanderprediger und Mohammed ein Krieger war. Sonst könnte man Terror nicht gut heißen und davon träumen, durch Mord ins Paradies zu kommen. Das ist doch pervers!

    Es ist nichts davon überliefert, dass Mohammed Menschen geheilt haben soll. Aber von Jesus wird das erzählt. Es ist nichts darüber bekannt, dass Jesus mit einem Heer ausgezogen ist, um Menschen zu missionieren. Aber von Mohammed wird das behauptet. Dass jemand mal zornig ist, ist menschlich. Dass jemand Menschen umbringt aber nicht! Daher ist das für mich kein dummes Stammtischgerede. Jesus und Mohammed sind gegensätzliche Figuren. Daher braucht der Islam bis heute einen "Führer", was man bei den Türken und ihrer Vorliebe für Erdogan sehen kann.

    Ich habe mit der Kirche nichts am Hut. Und Jesus hätte bestimmt mit der Kirche auch nichts anfangen können. Er ist für mich aber das Symbol der Nächstenliebe und der Heilung. Mohammed ist für mich das Symbol der gewaltsamen Missionierung und nicht des Friedens. Und ich will nicht die Welt in Gut und Böse aufteilen. Aber wenn ein Mann minderjährige Mädchen zur Frau nimmt, hat das nichts mit Erleuchtung und Vorbild zu tun. Wer sowas gutheißt muss krank sein!

    Daher bin ich erstaunt darüber, dass du dich von meinem Editorial erschreckt fühlst. Ich sagte das, was die beiden im Grundtenor repräsentieren. Vielleicht können wir das Thema auch unter 4 Augen besprechen. Dann sind Missverständnisse schnell ausgeräumt. Bis dahin alles Gute dir ...

    Grüße

    Andre Hammon
      Verleger, Herausgeber






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