Einen guten Start in einen neuen Tag wünscht Ihnen der PRISMA Event-Guide for happy people.

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Beltane - Maifest

Beltane - Maifest

Extase und Sinneslust


A

nfang Mai ist das Erblühen der Natur nicht mehr zu bremsen. Alles frohlockt in voller Lust und Sinnlichkeit und zeigt seine Blüten verschwenderisch nach außen. Der Frühling ist definitiv da – und mit ihm sind die Lust und Sinnenfreude nicht mehr zu bremsen! Maibäume werden aufgestellt, und wenn man genauer hinschaut, ist die Symbolik unschwer zu erkennen: Um den Phallus des aufgerichteten hohen Maibaumes kränzt sich an der Spitze der Ring, das Symbol für das weibliche Geschlechtsorgan. Und ob es den Kirchenoberen nun passt oder nicht, bei den Maifeiern ging und geht es entsprechend locker und gesellig zu, und spätestens dann, wenn der Zuspruch zu Bier und Wein die Herzen und Körper ermutigt hat, verschwinden schon mal Maid und Knecht in altem oder neuem Gewand in den Büschen oder sonstigen Rückzugsorten zum Zwecke des Lustfrönens.

Traditionell wird in der Nacht zum 1. Mai vor allem eines getan: getanzt, gefeiert und geliebt. Beltane hieß es bei den Kelten und verkündete den nahen Sommer. Um den Maibaum herum und auf den nahen Festplätzen wird Musik gemacht, und so manche Burschen begeben sich auf Brautschau. Die „Freinacht“ ist die Nacht der freien Liebe, in der unbeschwerte Lust, Erotik und Sinnenfreude gelebt werden will und soll. Es ist die Erinnerung an die Natur, die freudvoll und sexuell in ihrem innersten Wesen ist und sich diese Freiheit nicht nehmen lässt durch Moral, Bewertungen, Einschränkung, Manipulation und körperfeindliche Erziehung.

Beltane ist für jeden Menschen eine Initiation im Jahreskreis – eine Erinnerung an unser natürliches körperliches Wesen und an die Freiheit, die die körperlich-spirituelle Erfahrung durch liebevolle sexuelle Vereinigung eigentlich mit sich bringt. Warum werden wir nicht krank, wenn wir frisch verliebt sind? Weil uns die Hormone und aufsteigenden Säfte stabil und glücklich machen und Krankheit in diesem sinnlichen Zustand keine Chance hat. Wir kennen Beltane aus den Sagen, nach denen in dieser Nacht die Hexen den Blocksberg belagern und sich schamlos und ungehemmt mit ihren herbeigerufenen Geliebten vereinen.

Heute Nacht sind Begegnungen mit Wesen der Anderswelt möglich, die in allen möglichen Gestalten auftauchen können. Starke Verwandlungs- und Transformationskräfte wirken und mit Hilfe von Lichtwesen und Naturgeistern wird die Seele gereinigt von den alten Schlacken des Missbrauchs und der Unfreiheit früherer Zeiten. Der von lauten Trommelrhythmen unterstützte ekstatische Tanz hilft, die belastenden Energien abzuschütteln, damit die rote Kraft der liebenden Göttin sich wieder ganz verströmen kann, so wie es die Natur gebietet.

Die „Freinacht“ vom 30. April zum 1. Mai ist heute nur noch ein ärmlicher Abklatsch und ein kläglicher Versuch der Obrigkeit, das ungezügelte Treiben, das im Menschen wohnt, in geregelte Bahnen zu lenken (ähnlich wie an Fastnacht bzw. Fasching). So kann der übliche Schabernack, wie ausgehängte Gartentürchen oder um Autos gewickeltes Klopapier, die im Menschen aufsteigenden Natur- und Urkräfte wahrlich nicht befriedigen. Ursprüngliche Rituale eignen sich hier bestens, um die starken Energien in sinnvolle Kanäle zu lenken und damit die Verbindung der Geschlechter untereinander ebenso zu heilen wie das gemeinsame Sein in Gruppen und die Verbindung zu unseren Vorfahren, die ja auch lange unterdrückt war.


Ritual zu Beltane


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as Keltische Fest Beltane am 1. Mai ist der Beginn des Sommers. Die Sonnenkraft unterstützt uns, in unsere Kraft zu kommen. Walpurga, die Hexe, hilft uns, unsere Fähigkeiten und Talente anzunehmen und zu leben. Das Ritual ist für Frauen und Männer, Hexen, Zauberer und Heiler. Ihr braucht dazu ein Teil, mit dem ihr euch initialisieren könnt: Hexenhut, Umhang, Zauberstab, Glaskugel usw. Wichtig: Das Teil gehört nur euch selbst! Nach dem Anzünden des Walpurgisfeuers nehmt ihr euer Initialisierungs-Teil und sprecht die folgenden Ritualworte, laut und deutlich:

  1. Ja, ich bin Gesandter und Helfer.
  2. Ja, ich bin Lichtarbeiter.
  3. Ja, ich bin Kanal für das Göttliche.
  4. Ja, ich bringe Liebe, Licht und Heilung auf die Erde.
  5. Ja, ich tue das im Rahmen der göttlichen Ordnung.
  6. Ja, das Göttliche wirke durch mich.
Durch das Feuer werden die Ritualworte transformiert. Das bewusste „Ja“ hilft uns, uns in unserer vollen Größe zu erkennen, und gibt uns die Kraft, notwendige Veränderungen mit Leichtigkeit zu meistern. Dieses Ritual ist für Menschen, die sich auf den Weg machen wollen, aber auch für alle, die bereits auf dem Weg sind und ihre Talente und Fähigkeiten leben.

Botschaft von Gott

Liebe Menschen, ihr seid alle meine Gesandten, und ich freue mich, wenn ihr bewusst ja sagt. Ja zu eurer Göttlichkeit. Die Liebe und das Licht strahlt durch euch in alle Welt. Bringt Frieden auf die Erde und feiert euer Einzigartig-Sein in der Fülle der Vielfältigkeit./p>

Liebe Menschen, ihr seid alle meine Gesandten, und ich freue mich, wenn ihr bewusst ja sagt. Ja zu eurer Göttlichkeit. Die Liebe und das Licht strahlt durch euch in alle Welt. Bringt Frieden auf die Erde und feiert euer Einzigartig-Sein in der Fülle der Vielfältigkeit.


Wilde Naturbeobachtungen


Blütenrausch und Sinnesdüfte

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m Mai essen wir Blüten wie die Bienen, bereiten Blütenwasser- und feine Essenzen zu, ernten erste Blütenstände und trocknen zarte KräuterZweiglein für Kissen und PflasterFüllungen. WIr kümmern uns um unseren Körper, der im Garten und Feldarbeit sich mit der wachsenden, fruchtbaren Natur vor allem sinnlich auseinandersetzt und kümmern uns um unsere Bindungen und Partnerschaften.

Blütennaschen - Seelennahrung - Essbare Blumen

Von vielen Pflanzen sind die Blüten essbar. Sie können nicht nur zu Deko, zum Verzieren von Speisen benutzt werden, sondern sind oft verblüffend schmackhaft, süß, da Nektar reich, voller Pythohormone, entsprechen sie doch als Geschlechtsorgane der Pflanzen auch dem Geschlechtlichem Erleben der Menschen. Neben den oft würzigen Blüten der bekannten Kräuter- und Gemüsepflanzen, wie Kresse oder Zucchini, Oregano, Thymian, Schnittlauch, Salbei, Minzen, Melissen und Co. gehören auch die wunderschönen Blüten von Bergamotte, Agastachen und Monarden, die viel zu wenig bekannt sind, gefolgt von Stockrose, Zierlauch, Eibisch, Akelei, Wiesenschaumkraut, Wegwarte, Johannsikraut, Margerite, Taglilie, die in der Chinesischen Küche als unverzichtbares Standard gilt und in den Wölfinnen-tagen wertvolles Progesteron in ihren Blütenknospen birgt, Ringelblumen, Drachenkopf, Margeriten, Nacht- und Königskerzen, Funkien, Malven, Phlox, Nelken und weitere beliebte Ziergewächse mehr im Staudenbeet und Bauerngarten traditionell angesiedelt. Bekannter sind dann schon wieder Schlüsselblume, Veilchen, Gänseblümchen, Ringelblume, Borretsch und duftende Rosen.

Bei vielen Wildpflanzen ist die Verunsicherung leider oft groß und gute Sachkenntnisse selten. Inzwischen sind aber mehrere Bücher über essbare Blüten erschienen, und Information zusammen mit praktischen Erfahrungen sind erst richtig wirkungsvoll. Wir verwenden Kräuter achtsam und gezielt. Wir erkundigen uns bei Menschen, die sich auskennen und denen wir vertrauen. Unsere größten Lehrmeisterin ist die Natur selbst. Stets sammeln und verwenden wir nur das, was wir sicher erkennen, und in geringer Dosis, denn weniger ist mehr.

Mentales Wissen und die Lust am Kochexperiment garantieren dann aber kulinarische Höhenflüge: Blütensalze, Blumenzucker, Öle, Würztunken und Dopings, gesunde Limonade, raffinierte Aperitifs, lustige Müslivarianten, Kuchenbeläge der anderen Art, bezaubernde Wildsalate, überbackene, ausgebackene oder gefüllte Hauptspeisen, kandierte Verführungen und vieles mehr - lassen wir unserer Phantasie freien Lauf!

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