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Litha – Sommersonnwend

Litha – Sommersonnwend

Fruchtbarkeit und Loslassen


D

er Höchststand der Sonne markiert den „Mittsommer“, die Mitte des Sommers also. Die Tage sind lang, die Nächte mild, auch wenn es in den Tagen der „Schafskälte“ schon noch einmal richtig kalt werden kann. Die Bäume und Pflanzen stehen in vollem Saft, erste Früchte sind bereit für die Ernte, und das Korn wächst hoffentlich prächtig. Alle hoffen, dass es eine gute Ernte wird und dass die Wettergötter das Reifen des im Frühjahr Ausgesäten optimal unterstützen werden.

Die Feuer, die jetzt angezündet werden (Johannifeuer, Mittsommerfeuer), dienen der Feier des prallen Lebens ebenso wie dem endgültigen Verbrennen und Loslassen von nutzlosen alten Dingen, die unser weiteres Wachstum nur bremsen würden. Auch zu diesem Zeitpunkt treibt man Reste des Winters und der Kälte noch aus, aber auch Geister und Unholde, die der Ernte schaden könnten. Gebete und Rituale rund um das Feuer sind Bitten, dass es eine gute Ernte werden möge und das restliche Jahr mit Fruchtbarkeit gesegnet sei. Auch ist dies eine gute Zeit, um den passenden Partner zu wählen. Miteinander springen Braut und Bräutigam, mit Blumenkränzen oder Beifuß geschmückt, über das Feuer, und wenn sie das unbeschadet tun können, steht einer glücklichen Partnerschaft nichts mehr im Wege.

Am 24.6. ist Johanni, der Tag, der von den Christen als Geburt Johannes des Täufers gefeiert wird, und wenn am Abend davor ein Strauß zum Beispiel aus Johanniskraut, Wetterdistel, Frauenmantel, Eichenlaub, Sauerampfer und Haselzweigen gesammelt wird, dann haben diese Kräuter besondere Heilkräfte. Wenn man sie ins Feuer gibt, so segnen sie das Jahr und vertreiben böse Kräfte. Es ist aber auch gut, sie zu trocknen oder zum Schutz und Segen in Haus und Stall aufzuhängen.

Litha, der Höchststand des Lichtes, ist im wahrsten Sinne eine Hoch-Zeit in allen Dingen. Und dennoch ist an diesem Tag der Umkehr auch schon der andere Pol spürbar: Ab jetzt werden die Tage wieder kürzer und die Dunkelheit holt sich ihren Raum Zug um Zug zurück. So klingt bei aller Fülle und Feier immer auch der andere Pol mit an, der Verlust, das Verblühen, das Vergehen und der Rückzug. So ist dieser Tag auch der Tag der Entscheidungen. Was stimmt noch in meinem Leben und was vielleicht schon länger nicht mehr? Wie ist das mit meiner Partnerschaft, mit meiner Arbeit, meinen festgefahrenen Meinungen? Was gilt es zu verabschieden, was loszulassen? Dies ist der Tag, an dem die Entscheidung fällt – es ist die beste Zeit dafür. So ist Litha auch ein Fest der Umkehr.

Aber bei all dem zünden wir ein großes Feuer an und tun vor allem eines: uns selber feiern und die Natur in all ihrer Fülle und Pracht!


Ritual zur Sommersonnwend


S

ommersonnwende ist die Kehrtwendung vom Licht zur Dunkelheit. Es ist der längste Tag und die kürzeste Nacht. 6 Tage vor und 6 Tage nach der Sommersonnwende sind die 12 Heiligen Tage. Sie sind eine besondere Zeit, in der wir dem Göttlichen am nächsten sind. Die Blumengöttin Dana hilft und unterstützt uns in diesen Tagen, uns mit dem Göttlichen zu verbinden. Sie gibt uns Kraft, und es fällt uns leicht, unsere Wünsche an sie abzugeben.

Was wünscht ihr euch vom Leben? Wollt ihr euch beruflich oder wohnlich verändern oder sucht ihr einen neuen Partner? Was würde euch Spaß machen und Freude bringen? Fühlt und horcht in euch hinein, um zu spüren, welche Herzenswünsche ihr habt. Nutzt die Heiligen Tage und nehmt euch täglich Zeit, eure Wünsche aufzuschreiben.

Am Tag der Sommersonnwende zündet ein Feuer an und gebt das Blatt mit euren Wünschen hinein. Durch das Feuer werden sie transformiert und kommen als Segen zu euch zurück.

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