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Wintersonnwend Feuerritual ©Igor Warneck
Wintersonnwend

Wintersonnwend

Innenschau und die Geburt des Lichtes


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ie Wintersonnenwende am 21. Dezember fällt in eine immer düsterer werdende Zeit, die vielen Menschen so kurz vor Weihnachten so richtig aufs Gemüt schlägt. Dabei ist dies der Zeitpunkt im Sonnenjahr, der den eigentlichen Jahreswechsel begründet. Gefeiert und begrüßt wurde hier in dieser längsten Nacht zum Beispiel von den Kelten das endlich wieder kehrende Licht. Wir sind jetzt gefordert, geduldig in unseren inneren Räumen der Häuser und der Seele auszuharren und die Zeit zu nutzen, um die Kraft der Dunkelheit wertschätzen zu lernen.

Rückzug bringt Gelegenheit zur Innenschau

Rückzug und Innenschau brauchen ihre Zeit, bis wir wieder mit frischer Kraft für das neue Jahr angefüllt sind. Vielen Projekten, die wir zu hastig vorantreiben möchten, werden jetzt Steine in den Weg gelegt und alles „dauert halt seine Zeit“. Viele von uns „zivilisierten“ Menschen haben vergessen wie Geduld und Ausdauer funktioniert und können nicht mehr spüren, welcher Schatz an innerer Lebensenergie in dieser Zeit der Ruhe aufgebaut wird. Stattdessen lenken wir uns unter künstlichem Licht ab oder entfliehen in südliche Urlaubsländer, wartend auf „bessere“ Zeiten in Frühling und Sommer. Diese Zeit der Dunkelheit ist aber JETZT, die beste aller Zeiten, um unsere Energietanks aufzufüllen mit Ruhe, Entspannung, Meditation und Kontemplation und damit, dass wir es uns selbst wert sind ein bis zwei Gänge herunterzuschalten.

Raunächte

Mit dem Julfest, der Wintersonnenwende am 21. Dezember beginnen die Rauhnächte, die gleichzeitig heiligen und trutzig-rauhen Nächte, die mit dem Perchtentag am 6. Januar enden. Es ist eine Zeit voller Verbote und Furcht vor allen möglichen Geistern, die in diesen Nächten mit den Menschen ihren Schabernack treiben. Der geramische Gott Odin treibt seine wilden Pferde durch die Lüfte und die toten Seelen jagen über das Land. Um die Geister zu besänftigen und die Tage gut zu überstehen kann man die Räume räuchern, mit den Ahnen Kontakt aufnehmen oder den Geistern Essen vor die Türe stellen. In manchen Gegenden stellt man Buchsbüsche links und rechts vor die Haustüre. Die Geister, die des Nächtens ins Haus gelangen möchten, müssen zunächst alle kleinen Blättchen des immergrünen Busches gezählt haben, bevor sie ins Haus dürfen, was sie natürlich wegen der großen Anzahl der Blätter bis zum Morgengrauen nicht schaffen.

Die drei besonderen Nächste zwischen dem 21. und 24. Dezember heißen auch „Losnächte“. In Ihnen wurde viel orakelt, um die Zukunft zu erforschen und einen Blick auf das zukünftige Los zu erhaschen, in der Hoffnung man werde Glück haben. Auch das Los in der Lotterie hat damit etwas zu tun. Die drei Glücksnächte dienen auch der Vorbereitung für die Ankunft des Lichtkindes am 24. Dezember, welches die neue Zeit ankündigte. Mit dem Aufstellen des immergrünen Weihnachtsbaumes feierten die so Eingeweihten die Unsterblichkeit unserer geistigen Lichtnatur.

Das Ritual


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intersonnwende ist die Kehrtwendung von der Dunkelheit zum Licht. Es ist die längste Nacht und der kürzeste Tag. 6 Tage vor und 6 Tage nach der Wintersonnwende sind die 12 Heiligen Tage, die Rauhnächte in ihrem Ursprung. Die Rauhnächte sind eine besondere Zeit, in der wir dem Göttlichen am nähesten sind. Diese Zeit können wir für uns nutzen um uns mit dem Göttlichem zu verbinden.

Die Wintersonnwende ist der Höhepunkt der Herrschaft des Winterkönigs Samain. Mit seinem strahlendem Licht erhellt er alles Dunkle in uns und um uns herum.

Durchführung:

10 weiße Kerzen stellt ihr in einer Reihe auf und ein Feuerzeug legt ihr bereit. Das Ritual beginnt im Dunklen, alle Lichtquellen werden entfernt oder ausgeschaltet. Ihr lädt den Winterkönig Samain ein und bittet ihn, eure dunkelsten Ecken, Gefühle, Beziehungen oder Gedanken zu zeigen, zu erhellen und in seinem Licht zu transformieren. Ihr seid bereit, richtet den Blick in euch hinein, schaut und nehmt war, was sich offenbart: Bilder, Situationen, Lebensgefühle, Blockaden, Hindernisse, Krankheiten, Schmerzen, Flüche oder Bündnisse. Langsam zündet ihr eine Kerze nach der anderen an. Bewusst nehmt ihr war, das Dunkle wird heller und immer heller, bis es mit der letzten Kerze im strahlendem Licht Samains, transformiert ist.

Wichtig ist, sich bei diesem Ritual von jeglichem Zeitrahmen zu befreien! Bei diesem Dunkel ins Licht-Ritual seid ihr vollkommen auf euch gestellt, es gibt nichts was euch im außen ablenkt. So seid ihr frei, den Blick nach Innen zu richten.

Wilde Naturbeobachtungen


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enn Nässe, Stürme und erste Frosteinfälle letztes Laub, welke Samenstände, schwache Zweiglein, Starres und allzu Hartes gebrochen und weggetrieben haben, treten besonders klar Baumwesen mit ihrem Astwerk und ohne Blätterkleid in ihrer Urform und ihrem gewachsenen Neutrieb, Kronengeflecht und Fruchtknoten in Erscheinung. Wir holen uns Harz, Rinden, und auch ganze Zweige am Barbara-tag am 4. Dezember, um die Adventszeit mit natürlichem Schmuck zu beleben. Zweige von Obstbäumen und Ziersträuchern geschnitten, die dann ins Wasser gestellt an Weihnachten blühen, versinnbildlichen das natürlich gesunde Leben. Die christliche Barbara, die Fremde, Wilde, Barbarin, ist die Nachfolgerin einer viel älteren Göttin – Borbet, die zusammen mit Ambeth und Wilbeth wohl die drei Bethen darstellen. Jede von ihnen repräsentiert einen Aspekt der Mutter Erde und Borbeths ist der der alten schwarzen weisen Göttin, die den Lebensfaden durchschneidet, aber auch so neues Leben bringt. Wenn wir uns den Brauch genauer anschauen, finden wir auch genau diesen tieferen Sinn wieder. Wir schneiden die Zweige zu einer Zeit in der draußen alles karg, kalt geworden ist und auch die kürzesten Tage und längsten Nächte sind. Die Zweige erblühen zu Weihnachten und geleiten uns durch diese dunkelste Jahreszeit auch über die Wintersonnenwende hinaus, wenn die Tage für uns noch kaum merklich wieder länger werden, durch Rauhnächte und Fastnacht bis zu Imbolc, dem kirchlichen MariaLichtmess hin. Das Wunder des knospenden Lebens in der tiefsten Dunkelheit also. Das machte Barbara im Turm zur Patronin der Bergleute, die unter Tage arbeitend Bodenschätze finden.

Die Winterknospen, kleine geballte Energiestuben, in denen das Frühlingsleben schläft, eignen sich frisch gesammelt als wilde Lebensnahrung. Wir sammeln stets dankbar, achtsam und wenig für seelennährende Frischkost, raffinierte Toppings und legendär-leckere Smoothies von: FruchtBäumen, Haselnuss, Kornelkirsche, Weinrebe, Buche, Birke, Esche, Schwarze Johannisbeere und viele Andere mehr - lecker!

Grüne Tipps

RÄUCHERN ist eine uralte Pflanzenanwendung der Menschheit, gerade für die dunkle Jahreszeit, wenn wir Licht, Wärme, Seelennahrung und Feuer vielleicht mehr als sonst benötigen. Die bis jetzt älteste entdeckte Feuerstelle der Menschheit ist über 1 Mill. Jahre alt. Eine Feuerstelle heißt "Fokus", "im Brennpunkt sein". Genau dort sind wir, wenn wir das Ritual des Räucherns pflegen. Wir fokussieren uns, reinigen von Ballast und vertrauen immer mehr unseren Inspirationen und unserer Intuition. Genau hierzu laden uns Wild-, Heil- und Kräuterpflanzen, ihre Blüten, Rinden, Harze und Wurzeln ein. Mit dem Duft der Pflanzen, dem Freiwerden ihrer Essenz wird unser Wesen erweitert und wir steigen tiefer ein in die erfahrungsintensive grüne Welt, gleichsam wie in den natürlichen Reichtum unserer Seele.

Die Drei Gaben der Weisen aus dem Morgenland

Myrrhe, der Duft der Mutter Erde, gilt als Symbol für den Schoß derselben und somit der sinnlichen Weiblichkeit, nicht nur seit der sagenhaften Königin von Saba, die ganze Schiffsladungen von Myrrhe verbraucht haben soll. Wie der Weihrauch ist das Harz und auch die feinen Triebspitzen der Commiphora-Arten seit der Antike ein weitbekanntes geschätztes Heilmittel und wirkt nicht nur als Frauenkraut blutstillend, gewebestärkend und narbenrückbildend. Als römisches Wundheilmittel stärkt eine Tinktur das Zahnfleisch, desinfiziert den gesamten Mundraum und wirkt bis in den Bronchialbereich zusammenziehend, leicht narkotisierend und heilend. Aus ihr werden wirksame Kosmetika hergestellt, um unreine, ekzembehaftete und alternde Haut zu reinigen und zu erfrischen. Ihr bitter-süßer Duft symbolisiert Schuld und Sühne, verbindet Geben und Nehmen, erzählt wie in alten Mythen von überweiblichen Verführungskünsten und gleichzeitiger Erlösungssuche von Leid. In der geheimnisvollen Anziehungskraft der Myrrhe wird vielleicht so das weibliche Christusprinzip, gefühlvolle Menschlichkeit mit dem höheren Bewusstsein in Einklang zu bringen, offenbar.

Weihrauch ist eines der erbaulichsten Reiniger. Das feine Harz als NothelferRäucherung reinigt nicht nur die Luft von Keimen, sondern auch von energetischen Disharmonien. Seit Jahrtausenden gilt dieser Duft als eines der stärksten Stimulanzien für den menschlichen Geist. Wer sich für das Göttliche öffnen möchte, dem überbringt er transformierende Botschaften, damit sich die Seele verkörpern kann. Olibanum ist immer auch ein sehr wirksames Anti-Stress-Mittel, beruhigt erhöhten Muskeltonus und erzeugt ein Gefühl angenehmer Wärme und Schwere. Wissenschaftliche Forschungen bestätigen nun hervorragende Demenz-mindernde Wirkung, wen wundert`s. Der Seelentröster Weihrauch führt durch unverarbeitete Erlebnisse punktgenau zum Kern des Erfahrenen, sanft an das Wesentliche heran und zeigt NotWendige Lösungen auf. In Arabien und Indien, den traditionellen Anbaugebieten werden kleine Kügelchen des frischen Harzes, nicht nur um die Kommunikation zu verbessern, gekaut, doch nur wer es sich leisten kann, denn wie zu König Salomons Zeiten wird Weihrauch feinster Qualität mit purem Gold aufgewogen, also auf den Aktienmärkten gehandelt.

Gold - einst reichen Herrscherkasten vorbehalten und von arabischen Medizinern hoch geschätzt, wird seit der Entdeckung der Homöopathie als Aurum met. für Tuberkulosebehandlung, Herz- und Gefässerkrankungen und in der Rheuma- und Krebstherapie eingesetzt. Hildegard von Bingen empfahl Goldwasser für den von Ehrgeiz überlasteten, gestressten und verzweifelnden Konstitutionstyp als AntiDepressivum. Empfindsame und verletzliche Menschen kann es lichtvolle Stärke zurückgeben und die dem Edelmetall zugeordnete Sonne im Herzen zum Strahlen verhelfen. Das ErfolgsGeschenk also für wiedergeborene LöwenInnen, die aus der Mitte ihres Herzens kraftvolles, sich stets erneuerndes Potential leben wollen.

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