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09.01.2019 - Email zum Editorial

Lieber André Hammon,

seit ca. 8 Jahren lese ich Prisma regelmäßig und Ihr Vorwort fand ich jedes Mal sehr passend, da es entweder meiner inneren Wahrheit entsprach oder einen AHA-Effekt auslöste. Mit Bedauern habe ich gelesen, dass Sie als Redakteur aufhören, sich sozusagen ‑aus der Schusslinie nehmen. Schade, aber auch verständlich.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und bleiben Sie der Wahrheit treu. Und Ihrer Nachfolgerin ebenfalls alles erdenklich Gute und einen Weg der Wahrheit, Liebe und Heilung.

Ingrid Wittmann


    Sehr geehrte Frau Wittmann,

    ich danke Ihnen für Ihre aufmunternden Worte und auch weiter für Ihre Offenheit gegenüber kritischen Themen in meinem Editorial. Leider war es in der Vergangenheit nicht immer einfach, die „Wahrheit“ zu sagen. Es gab eine ganze Reihe von Lesern und Leserinnen, die offensichtlich meine Worte mit rechtsradikalem Gedankengut gleichsetzten. Auch wurde ich von einer Leserin als Rassist bezeichnet. Auch wenn meine Statements kritisch waren, kann ich aber nichts dergleichen in meinen Worten finden und mit einer braunen Ideologie habe ich mich noch nie identifizieren können.

    Mir persönlich ging es dabei immer um die Wahrung unserer Freiheit, unserer Demokratie und unseres Rechtsstaates, innerhalb dessen wir uns frei bewegen konnten, zumindest noch bis Ende des letzten Jahrhundert. Heute ist das anders. Heute wird Kritik am System als brauner Populismus bezeichnet. Daher warne ich seit längerem schon von einem zunehmenden Linksfaschismus, der sich ungehindert entfalten kann, weil hier niemand eine Bedrohung sieht.

    Die Kausa Hans-Georg Maaßen, also unser ehemaliger Verfassungspräsident, hat ja offenbart, dass in den sogenannten linken Parteien, wie SPD und DIE GRÜNEN sich linksradikale Tendenzen ungehindert ausbreiten. Für diese Feststellung der Wahrheit musste er seinen Sessel räumen. So einfach werden Menschen als Rechte stigmatisiert, die sich einfach um unsere Kultur Sorgen machen und die sehen, wie andere Ideologien, wie z.B. der Islam mit seinem menschenfeindlichen Weltbild, unsere Werte einfach so in den Wind schreibt und mittelalterliche Weltbilder versucht in der Gesellschaft zu etablieren. Wer sich dagegen auflehnt und dies bemängelt, ist dann ein Nazi. So einfach ist das im Linksfaschismus.

    Bleiben Sie einfach wach und kritisch. Ich werde auf meinem Blog www.andre-hammon.de natürlich weiter machen, auch wenn ich nicht mehr länger Zielscheibe für diese Entwicklung sein will. Im Sinne der neuen vivita will ich jedoch neutral bleiben und es vermeiden, in eine Ecke gestellt zu werden. Ich persönlich habe aber kein Problem damit. Eine Zeitschrift sollte aber Neutralität beweisen. Und daher ist es besser, ich suche mir ein anderes Forum.

    Ich freue mich dennoch, wenn Sie Gefallen an der neuen vivita finden. Es geht um Lebensfreude. Das sollten wir lieber entwickeln als Politiker zu kritisieren und ihnen so noch nebenbei Energie geben. Lassen wir sie doch einfach „verhungern“, indem wir sie ignorieren.

    Mit freundlichem Gruß

    Andre Hammon
      Verleger, Herausgeber








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