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29.01.2018 - Email zum Editorial vom 14.01.2018

Lieber André Hammon,

wir sind schon lange eifrige Leser von Vivita, weniger wegen des esoterischen Marktes, sondern wegen der ausgesprochen treffsicheren Editorials. Es wundert uns nicht, dass Sie von der einschlägigen Klientel - Sie sprechen von der "Szene des Magazins" - wegen Ihrer Meinung Feuer bekommen. Wer heute den Mut hat, die Dinge so zu nennen, wie sie sind, wird ohne Federlesens als "rechts" oder in der Steigerung als Rassist oder gar als Nazi gebrandmarkt. Herrliche Zeiten, natürlich im Zeichen von Toleranz.

Viele derjenigen, die mit solchen Etiketten um sich werfen, dürften vielleicht das Wort "Nationalsozialismus" gerade noch richtig buchstabieren können, haben aber ansonsten keine Ahnung von dem, was ein echter Nazi ist, oder auch ein echter Rassist. Wir sind beide Jahrgang 1945 und haben die dunklen Zeiten nicht miterlebt. Allerdings sind uns als junge Menschen sowohl im familiären Umfeld als auch insbesondere in der Schule noch in der Wolle gefärbte Nazis begegnet. Wir wissen also zumindest ansatzweise Bescheid. Im Übrigen, das sei hier auch erwähnt, waren zumindest in den 50er Jahren katholische Geistliche und Ordensleute mit dem Rohrstock schneller bei der Hand als andere Lehrer. Das waren diejenigen, die uns Moral und christliche Nächstenliebe beibringen sollten. Heute begegnet man diesen Figuren in Gestalt derer, die die moralische Keule gegen Andersdenkende erheben.

Es gäbe noch viel zu schreiben über den "moralischen Imperialismus" derjenigen, die sich für besser halten. Wir würden uns wünschen, dass Sie sich nicht einschüchtern lassen, können aber nachvollziehen, dass Sie die Schnauze voll haben.

In vollständiger Solidarität und mit besten Grüßen und Wünschen

H. und M. Mayer


    Hallo Herr und Frau Mayer,

    herzlichen Dank für Ihre Rückmeldung, die mir schmeichelt und mir etwas Mut macht, doch nicht ganz allein auf weiter Front zu stehen. Offenbar gehören Sie zu den wenigen Menschen die verstanden haben, was in unserem System falsch läuft.

    Ich sehe heute weniger die Gefahr faschistoider Tendenzen von rechts. Ich sehe vielmehr einen wachsenden Linksfaschismus, vertreten von den JUSOS, Den Grünen, der SPD und der LINKE. Die arbeiten mit den Methoden des ‑moralischen Imperialismus, wie Sie das so schön zu sagen pflegen.

    Wir müssen heute den Mut haben, die Geschichte unseres Landes neu zu interpretieren und nicht das wiederzugeben, was die Sieger der beiden Kriege als Geschichte geschrieben haben. Wir müssen heute erkennen, dass es auch um die Ausrottung eines Volkes, nämlich der Deutschen geht. Welchen Grund hätte es sonst für Alliierte gegeben, alle deutschen Städte samt Kulturgüter in Schutt und Asche zu legen wo es doch bekannt war, dass sich dort nur noch Frauen, Kinder und Flüchtlinge aufhielten. Nennen wir es beim Namen: Das ist Genozid!

    Meine Familie hat in den beiden Kriegen mehr oder minder alles verloren, einschließlich der Väter, die für eine Ideologie in den Krieg zogen. Ich habe heute zu dieser deutschen Geschichte kein schlechtes Gewissen, denn wir haben als Volk mehr als alle anderen Völker dafür bluten müssen. Und während man aktuell die letzten Holocaust-Überlebenden in den Bundestag einlädt, um wieder schlechtes Gewissen zu proklamieren, marschiert Erdogan gegen die Kurden und die Welt schaut zu. Warum redet heute keiner über den Genozid von 6 Millionen Vietnamesen durch die Amerikaner? Warum kommen die Türken ungeschoren davon, obwohl sie inzwischen mehr als 1.5 Millionen Kurden auf den Gewissen haben? Warum sagt niemand etwas über Spanier und Portugiesen, die Millionen von Azteken, Mayas und Inkas eliminiert haben? Und vom Tod der indianischen Naturvölker in Amerika spricht ohnehin keiner mehr.

    Ich habe mich mein ganzes Leben als links-liberaler Mensch positioniert. Das ist jetzt vorbei, nachdem ich erkannt habe, welche perfiden Methoden verwendet werden, um uns Deutsche klein, handlungsunfähig und schlecht zu machen. Das bin ich meinen Vätern schuldig, dass ich das nicht länger auf mich sitzen lasse. Ich gehe aufrecht und unbestechlich weiter und genauso werde ich diesen Planeten einmal verlassen.

    Ihnen alles Gute, Gesundheit und Glück und Danke für das Lesen unserer Zeitschrift.

    Mit freundlichem Gruß

    Andre Hammon
      Verleger, Herausgeber



    Lieber André Hammon

    danke für Ihre ausführliche Mail und Ihre klaren Worte. Ich (bzw. wir, d.h. meine Frau und ich) stimmen voll mit Ihnen überein und so wie es aussieht, haben wir auch eine ähnliche politische "Historie". Auch wir kommen aus dem linksliberalen Milieu, waren zunächst SPD-Mitglieder (Willy wählen) und später Gründungsmitglieder bei den Grünen.

    Vor ein paar Jahren haben wir uns mit Grausen abgewendet und wählen heute AfD, um Druck zu erzeugen, soweit das möglich ist.

    Wir stimmen mit Ihnen überein, dass die weitaus größere Gefahr von den Linksfaschisten ausgeht, die ihre willigen Helfer in nahezu allen Medien haben und die überall die Meinungsführerschaft beanspruchen. Wer nicht ihrer Meinung ist, wird automatisch in die Nazi-Ecke gesellt. Mit Ihrer Meinung zur jüngeren deutschen Geschichte rennen Sie bei uns offene Türen ein, wobei es uns fernliegt, mit dem Hinweis auf Genozide Anderer in deutschem Namen begangenes Unrecht zu relativieren. Genozid ist aber Genozid und eben kein deutsches Phänomen. Wir wissen natürlich alle, dass Geschichte von den Siegern geschrieben wird. Das war nach dem 1. Weltkrieg so und wir wissen heute, dass es die in Versailles dekretierte Alleinschuld des Deutschen Reiches nicht gegeben hat. Das war im Übrigen schon in den Zwanziger-Jahren von neutralen Beobachtern festgestellt worden, ohne dass dies etwas am Umgang insbesondere Frankreichs mit Deutschland geändert hätte. Ohne Versailles hätte es kaum einen Hitler gegeben und dann wahrscheinlich auch keinen 2. Weltkrieg.

    Ich würde mich nicht sehr wundern, wenn auch die alleinige Schuld Deutschlands am 2. Weltkrieg vor einer neutralen Instanz keinen Bestand hätte. Aber haben wir jemals von der polnischen Kriegsrhetorik der Dreißigerjahre gehört, von der sturen Ablehnung einer exterritorialen Landverbindung vom Altreich nach Ostpreußen, dem sogenannten Korridor ? Auch der repressive Umgang Polens mit der verbliebenen deutschen Bevölkerung in ehemals deutschen Landesteilen durfte nicht mehr erwähnt werden und wurde uns von verantwortungsbewußten, mutigen Geschichtslehrern quasi nur unter vorgehaltener Hand erzählt. Da stinkt Einiges gewaltig ! Niemand konnte mir bisher auch erklären, weshalb England und Frankreich nach dem Einmarsch in Polen dem Reich den Krieg erklärt haben, nicht aber der Sowjetunion, die Gleiches tat. Da wären schon auch noch ein paar Fragen offen.

    Wie auch immer, wir werden tun, was in unserer Macht liegt und es sieht so aus, als seien wir doch nicht ganz alleine.

    Viele Grüße

    H. Mayer


    Sehr geehrter Herr Mayer,

    ich danke Ihnen herzlich für Ihre Stellungnahme. Ich denke, wir sprechen da eine gemeinsame Sprache. Ich habe vor den Bayernwahlen 2018 einen Fünf-Punkte-Plan geschrieben, warum die GRÜNEN eine große Gefahr sind und vor allem, dass keine ihrer Parteiziele wie Frieden, Ökologie usw. nur annähernd umgesetzt wurden. Schauen Sie sich bitte dazu mein Dokument im Anhang an.

    Auch ich habe die GRÜNEN Jahrzehnte lang mit meiner Stimme unterstützt. Jetzt bin ich der größte Gegner ihrer Politik, aus diversen Gründen, die ich im Dokument nenne. Wir müssen uns jetzt in Acht vor dem wachsenden Linksfaschismus nehmen, nicht dass eines Tages unsere Kinder sagen werden, warum wir nichts getan haben.

    Ich bedauere, dass wir in Deutschland zu keinen einschneidenden Entscheidungen mehr fähig sind. Vor ein paar Tagen hat etwa die Dänische Regierung beschlossen, dass keine Integration der Flüchtlinge im Land gewollt noch beabsichtigt ist. Das ist mal eine Ansage. Asyl JA, Integration NEIN. Natürlich sollte man hier offen sein für Menschen, die sich für unsere Werte erwärmen und gerne Deutsche sind. Aber das sind vielleicht mal 5 %, wenn überhaupt, von denen, die täglich in Deutschland einwandern.

    Ich arbeite gerade an einem künstlerischen Projekt mit dem Thema GERMANIKA – A requiem for a dying nation. Und mit dem Sterben werden gute Tugenden zu Grabe getragen, wie Zuverlässigkeit, Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit, Fleiß, Innovation, Dichtung, Kunst, Sprache usw. Schade um dieses Volk. Und es ist in der Tat für die regierenden Eliten besser, konsumierende statt produzierende und selbst denkende Geister zu haben. Das war auch der Grund der beiden Weltkriege im letzten Jahrhundert. Deutschland war zu mächtig, zu innovativ. Die Amerikaner konnten etwa die Zeppeline und damit die Lufthoheit der Deutschen nicht ertragen. Ein Grund, warum die Hindenburg in New York in Brand gesteckt wurde. Und des Kaisers Wilhelm II Leidenschaft, die Marine, war vor allem den Englischen Schiffen in allen Punkten überlegen. Nein, das war nicht zu dulden.

    Mir geht es dabei nicht um Demonstration Deutscher Tugenden oder Errungenschaften. Es geht mir um die Würdigung der Leistungen unserer Vorväter und nicht um Darstellung von Macht oder Expansion. Ich will nicht irgendwelche Nationalismen wieder beleben oder die Wiederherstellung einer Deutschen Ordnung. Da war sicher in vielen Punkten sehr fragwürdig. Aber stellen wir uns mal die klassische Musik ohne Deutsche Komponisten wie Bach, Händel, Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert, Schumann, Wagner usw. vor? Ich bin inzwischen stolz darauf, dass diese außergewöhnliche Musik aus meiner Kultur erwachsen ist. Ich bin aber entsetzt darüber, was man heute daraus macht und vor allem, wie man unsere Geschichte entwertet!

    Ihnen alles Gute

    Andre Hammon
      Verleger, Herausgeber




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