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Artikel über CO2 STeuer

Sehr geehrter Damen und Herren,

In der Sache gebe ich Ihnen Recht, dass die geplante CO2 Steuer ein Steuerersatz für den Solidaritätszuschlag ist.

Allerdings erscheint es mir nicht hilfreich, als Beispiel für die Kosten für den Steuerzahler ausgerechnet die Integration von Flüchtlingen heranzuziehen.

In der mitunter sehr emotional aufgeheizten Debatte sollte ein spirituell orientiertes Magazin doch eher besonnen, ausgleichend und verständnisvoll wirken. Menschen auf der Flucht vor Krieg (z.B.Syrien) und Verfolgung muss man helfen, das ist schon im Grundgesetz festgelegt!

Als Beispiel für Steuerverschwendung hätte man Großprojekte wie etwa den Berliner Großflughafen, Stuttgart 21 heranziehen können oder auch die Milliarden, die der Verkehrsminister in den Sand gesetzt hat durch die bereits geschlossenen Mautverträge, die, vorhersehbar, von der EU nicht genehmigt wurden.

Mit freundlichen Grüßen

Hildegard B.


    Hallo B.,

    danke für Ihre Stellungnahme.

    Der Vergleich mit den Kosten der Integration hat sich angeboten, weil es sich zufällig um den fast identischen Betrag handelt. Brisant ist das Thema deshalb geworden, weil man davon ausgeht, dass inzwischen 80 bis 90 Prozent der Flüchtlinge aus wirtschaftlichen Gründen Ihre Heimat verlassen, etwa hier: https://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4939322/Nur-noch-zehn-Prozent-echte-Fluechtlinge

    Als ganzheitliches Magazin halte ich es als unerlässlich, auf hintergründige Trends in der Gesellschaft hinzuweisen und keine Themen zu tabuisieren, wie das die öffentlich-rechtlichen Medien inzwischen tun. Ich schließe mich als Redaktionsschaffender dem Trend der allgemeinen öffentlichen Meinung nicht an, sondern versuche investigativ zu arbeiten. Damit laufe ich zwar Gefahr, dass Kritik – und so auch meine eigene - per se inzwischen als rechtes Gedankengut stigmatisiert wird. Aber ich bleibe für mich zumindest authentisch (wenn auch ungeliebt), zumal ich als Sozialarbeiter die wachsende soziale Ungerechtigkeit inzwischen als unerträglich spannungsgeladen empfinde.

    Ganzheitlich denken heißt auch, alle Meinungen zu respektieren und als berechtigt zu betrachten. Schließlich leben wir noch in einem demokratischen Gefüge, dass aber zunehmend von kapitalsozialistischen Bewegungen diskreditiert wird. Und wenn Sie Demokratie nur ansatzweise richtig verstehen, drückt dieses Prinzip den Willen des Volkes aus. Und wenn 20 % eine rechte Gesinnung haben, dann sind die genauso wichtig und wertvoll wie die anderen 20 %, die vielleicht ganz links stehen. Die klammen Sie doch auch nicht aus, oder?

    Apropos links. Ich finde inzwischen den wachsenden Linkspopulismus respektive Linksfaschismus viel bedrohlicher als die paar Menschen, denen noch irgendetwas an der Kultur der Deutschen wichtig ist. Ihnen scheint das aber offensichtlich völlig gleichgültig zu sein. Auch das hat seine Berechtigung und wird von mir nicht bewertet, wenn auch direkt angesprochen.

    Mit freundlichem Gruß

    Andre Hammon
      Verleger, Herausgeber



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