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... von Helmut Bauer

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Helmut Bauer

Helmut Bauer ist Qigong und Taiji-Lehrer/-Ausbilder in Bamberg und bildet für die Deutsche Qigong-Gesellschaft Kursleiter und Lehrer aus. Er ist Mitglied des Ausbildungsbeirats der DQGG und Gründungsmitglied und 2. Vorsitzender von Tao e.V., einem Verein zur Gesundheitsförderung.
Die acht Brokat-Schätze - Teil 6

Die acht Brokat-Schätze - Teil 6

"Die Füße mit den Händen berühren"

Die sechste Form stärkt Nieren und Lenden, den Blasenmeridian und damit das Wasserelement. Au-ßerdem stärkt sie besonders die Taiyang-Achse und bringt das Qi in den entsprechenden Leitbahnen in Fluss. Die Meridiane der Taiyang-Achse sind der Dünndarmmeridian und der Blasenmeridian. Der Dünndarmmeridian verbindet den kleinen Finger mit dem Schulterblatt und endet im Gesicht vor dem Ohr. Der Blasenmeridian beginnt im Augenwinkel, fließt über den Kopf und dann mit jeweils zwei Bahnen rechts und links der Wirbelsäule durch den Rücken. Der innere Ast enthält die wichtigen Shu-Punkte, die über eine direkte Verbindung Einfluss auf die inneren Organe haben. Die Taiyang-Schicht ist der große Schutzschild, der starke Rücken. Fließt das Qi frei in dieser Region, kann der Mensch beschützt eine starke Willenskraft entfalten; fließt das Qi schwach oder stagniert es, treten Ängste und Depressionen auf. Das Wasserelement hängt immer auch mit dem Tor des Nieren-Feuers, Mingmen, im unteren Rücken zusammen. Ist diese Region geschwächt, ist die gesamte Lebenskraft und Le-bensfreude betroffen.
Auf der äußeren Bewegungsebene führt die große Armrotation durch die Bewegungsmöglichkeiten und Grenzen des Schultergelenks. Die Kniebeuge stärkt die Muskulatur der Beine, aktiviert den Kreis-lauf, streckt die Lendenwirbelsäule und aktiviert die Durchblutung aller Organe im Unterleib.

Bewegungsanleitung:

  1. Die Füße stehen schulterbreit und parallel, die Arme hängen locker an den Seiten. Die Hand-flächen zeigen nach hinten.
  2. Die Arme loten mit einer rückwärtsgewandten Bewegung sanft die Grenzen des Möglichen aus, dann steigen die gestreckten Arme seitlich bis auf Schulterhöhe. Wenn der kleine Finger die Bewegung führt, ist hier eine Grenze in der Bewegung erreicht.
  3. Jetzt dreht der Daumen nach oben und ermöglicht die Fortführung der steigenden Armbewe-gung weit über den Kopf.
  4. Die Hände dürfen wieder sinken, bis sie, ermöglicht durch die Hocke, den Boden streifen.
  5. Im Aufrichten drücken die Handflächen wieder nach hinten.

Die gesamte Bewegungsabfolge wird achtmal wiederholt, wobei Sie beim Heben der Arme ausatmen und beim Sinken der Hände einatmen.

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